Sonntag, 29. September 2013

Burgundersteaks (in Rotweinsoße geschmort)

Dieses Rezept wollten meine Schwester und ich schon lange mal ausprobieren. Wir haben das in einer Zeitschrift gesehen und waren seitdem Feuer und Flamme ^^ Da ist doch unser Geburtstagsbuffet die richtige Gelegenheit. Das Gericht ist sehr einfach in der Zubereitung, allerdings durch die Steaks auch sehr kostenspielig. Das muss jeder für sich entscheiden - allerdings sollte gerade bei Fleisch auf gute Qualität geachtet werden und die hat eben seinen Preis.



Burgundersteaks in Rotweinsoße geschmort
8 Personen
 

Zugegeben, das Foto ist echt Mist ^^ Wenn Ihr das Fleisch nach 3 Stunden aus dem Ofen holt hat es eine ganz schöne dunkle Farbe - das hätte ich Fotografieren sollen. Das sah so köstlich aus. Nachdem wir es aber am nächsten Tag erwärmt und umgerührt haben sah man von alledem natürlich nichts mehr. Aber es schmeckt soooo gut. Durch die Zwiebeln ist die Soße richtig schön sämig geworden.


Zutaten:
  • 750 g Schalotten
  • 2 Möhren
  • 8 Rumpsteaks á 225 g
  • Salz
  • Pfeffer
  • 6-8 EL Mehl
  • 3 EL Butterschmalz
  • 400 ml Rinderfond
  • 1/2 L  Rotwein (Burgunder, trocken)
  • 3-4 Stiele Petersilie
  • Dunkler Soßenbinder

Zubereitung:
  • Schalotten schälen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Möhren schälen, waschen und fein würfeln.
  • Steaks trocken tupfen. Fettrand mehrmals einschneiden. Steaks mit Salz und Pfeffer würzen und im Mehl wenden. 3 EL Butterschmalz in einem flachen Bräter ohne Deckel erhitzen. Steaks darin von jeder Seite ca. 1 Minute anbraten, herausnehmen. Das vorbereitete Gemüse kurz im Bratfett anbraten, herausnehmen.
  • Steaks dachziegelartig in den Bräter legen. Schalotten und Möhren darauf verteilen. Fond und Wein in den Bräter gießen und aufkochen. Zugedeckt im heißen Ofen (E-Herd: 175 °C, Umluft: 150 °C) ca. 1 1/2 Stunden schmoren, dann offen noch ca. 1 Std. weiterschmoren.
  • Steaks herausnehmen und nach Wunsch die Soße andicken und nochmals abschmecken. Petersilie waschen, trocken tupfen und fein hacken. Vor dem Servieren die Steaks damit bestreuen.

Zu diesem Gericht können Rosmarinkartoffeln gereicht werden:
1,5 kg Kartoffeln
2 Zweige Rosmarin
4 EL Butterschmalz
Salz
Pfeffer

Kartoffeln schälen, waschen und vierteln. Rosmarin waschen, Nadeln abzupfen. 4 EL Butterschmalz in 2 Pfannen erhitzen. Kartoffeln darin anbraten. Rosmarin zufügen. Zugedeckt (evtl. mit Alufolie) bei schwacher Hitze 15-20 Minuten braten. Öfter wenden. Mit Salz und Pfeffer würzen. Offen ca. 5 Minuten weiterbraten.

Da dieses Gericht zu unserem Buffet gehört haben wir allerdings auf weitere Beilagen verzichtet.

Fazit:
Meine Schwester und ich waren so begeistert und dermaßen Stolz als wir nach 1 1/2 Stunden den Bräter geöffnet haben - das sah so toll aus! Jetzt noch eine Stunde und dann kann endlich probiert werden!
Das Fleisch ist DERMAßEN Zart und fällt fast auseinander wenn man es rausholen will. Den Geschmackstest hat es auch mit Bravur bestanden! Die Soße ist ein Gedicht - den Wein bzw. den Alkohol schmeckt man gar nicht mehr heraus - so köstlich.
Das Geld war es uns auf jedenfall Wert und dieses Gericht wird es wohl noch mal geben. Vlt ja zu Weihnachten. Mal etwas anderes... :)

Flammkuchen mit Ziegenfrischkäse, Parmaschinken und Rucola

Dieses Rezept haben wir gestern zum ersten Mal ausprobiert, allerdings hatten wir das schon lange im Visier. Da hab ich schon Appetit drauf wenn ich nur die ganzen Zutaten lese - köstlich. Etwas für kleine Feinschmecker ;)




Flammkuchen mit Ziegenfrischkäse, Parmaschinken und Rucola
2 Flammkuchen

Zutaten:
  • 2 Pakete Flammkuchenteig (fertig, zum Ausrollen)
  • 150 g Parmaschinken
  • 1 Rote Paprika
  • 250 g Ziegenfrischkäse
  • 150 g Creme Fraiche
  • Salz
  • Pfeffer
  • 100 g Rucola

Zubereitung:
  • Backofen lt. Packungsanleitung vorheizen. Ziegenfrischkäse und Creme Fraiche verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Flammkuchenteig auf zwei Backbleche verteilen und ausrollen. Creme auf den Flammkuchen verteilen. Paprika in schmale Streifen schneiden und darauf verteilen.  
  • Flammkuchen in dem vorgeheizten Backofen lt. Packungsanleitung backen. Rucola waschen, trocknen. Mit dem Parmaschinken auf dem Flammkuchen verteilen.

Auch ein wirklich einfaches Rezept mit wenigen ausgesuchten Zutaten - eine leckere Alternative zu den üblichen Flammkuchen! Köstlich!

Samstag, 28. September 2013

Möhrenwaffeln gefüllt mit Räucherlachs und Kräuterfrischkäse

Dies hier ist unsere Vorspeise für unser Kalt/warmes Buffet heute. Die Waffel ist überhaupt nicht süß und erinnert eigentlich an einen normalen Eierpfannkuchen ohne Zucker. Es ist mal etwas anderes im Gegensatz zu den Lachs-Crepes-Röllchen. Sehr lecker ;)




Möhrenwaffeln gefüllt mit Räucherlachs und Kräuterfrischkäse
20 Stück
 

Zutaten:
  • 125 g weiche Butter
  • 4 Eier (M)
  • 250 g Mehl
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • Salz
  • Pfeffer
  • 200 g Möhren
  • 300 g Doppelrahm-Kräuterfrischkäse
  • 3-4 EL Milch
  • Zucker
  • 200 g Räucherlachs in Scheiben
  • Öl für das Waffeleisen

Zubereitung:
  • Weiche Butter mit dem Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren. Eier einzeln unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und darübersieben. 1/8 Liter lauwarmes Wasser zufügen und mit dem Schneebesen des Handrührgerätes glatt rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Teig zugedeckt ca. 15 Minuten ruhren lassen. Möhren schälen, waschen und raspeln. Unter den Teig heben.
  • Kräuterfrischkäse mit Milch verrühren. Am besten nach und nach - so könnt Ihr die Milchmenge genau anpassen und verhindern, dass der Frischkäse zu flüssig wird. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
  • Waffelautomaten (2er Waffelautomat, rechteckig) erhitzen, dünn mit Öl bestreichen. Pro Waffel ca. 2-3 EL Teig in das Waffeleisen geben und ca. 2-3 Minuten goldgelb backen. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.
  • Die  Hälfte der Waffelrechtecke mit Lachsscheiben belegen, mit Frischkäse bestreichen. Restliche Waffeln darauf setzen und 2 x diagonal halbieren.




Möhrenwaffeln gefüllt mir
Räucherlachs und Kräuterfrischkäse


Freitag, 27. September 2013

Zwetschgen-Mohn-Schichtspeise

Dieses Dessert hat mich sofort angesprochen als ich das Bild gesehen habe - am liebsten würde ich sofort loslöffeln - und dass, obwohl ich gar nicht sooo der Mohnesser bin.



Zwetschgen-Mohn-Schichtspeise
12 Personen

Zutaten:
  • 1 kg Zwetschgen oder Pflaumen
  • 80 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 6 EL Zitronensaft
  • 2 EL Orangensaft
  • 500 g Mascarpone
  • 500 g Magerquark
  • 300 g Vollmilchjoghurt
  • 250 g fertige Mohnmischung (z.B. von Schwartau)
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 3 EL Puderzucker
  • 150 g  Butterkipferlkekse

Ja zugegeben, die Zutatenliste ist für ein Dessert echt lang - aber geschmacklich haut es einen einfach um. Ich würde ungern auf irgendeine Zutat verzichten wollen!

Zubereitung:
  • 1 kg Zwetschgen entsteinen, in Spalten schneiden. Mit Zucker, Zimt, 2 EL Zitronen und 2 EL Orangensaft aufkochen, zugedeckt bei gleichmäßiger Hitze 6-8 Minuten köcheln lassen.
  • Zwetschgen abgießen, beiseite stellen, den Sud auffangen. Sud zurück in den Topf geben und offen bei starker Hitze 2-3 Minuten dicklich einkochen. Wieder über die Zwetschgen gießen und abkühlen lassen.
  • Mascarpone, Quark, Joghurt, Mohnmischung, Zitronenschale, 4 EL Zitronensaft und Puderzucker verrühren. 1 Stunde kalt stellen. Die Kekse grob zerbrechen. Zwetschgen, Kekse, Mohn-Quark-Mischung in dieser Reihenfolge in mehreren Lagen in 12 Gläser (á 300 ml) schichten. 

Dieses Dessert ist einfach göttlich! Wir konnten uns bei den warmen Pflaumen schon kaum zurückhalten, bis wir die Quarkmasse probiert haben - soooo lecker! Und geschichtet ist er ein Traum ^^

Paprika-Dip

Dieses Rezept habe ich von meiner Schwester und es ist der leckerste Dip den ich je zu Brot gegessen habe. Wir haben den schon so oft zubereitet - einfach göttlich! Leider immer viel zu wenig. Wer mag kann natürlich auch Knoblauch mit in den Dip tun, allerdings haben wir einen Knoblauchverweiger in der Familie also haben wir darauf verzichtet ;)




Paprika-Dip




Zutaten:
  • 1 Zwiebel
  • 1 große rote Paprika
  • Salz
  • Pfeffer
  • 200 g Kräuterfrischkäse

Zubereitung:
  • Die Zwiebel sehr fein würfeln und die Paprika ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Den Frischkäse in eine Schüssel geben und kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zwiebeln und Paprika unterrühren.

Und schon ist der Dip fertig. Super einfach - wenige Zutaten aber absolut Genial. Probierts aus ;)


Mittwoch, 25. September 2013

Cupcakes mal Drei

Hier ist ein kleiner Überblick über die Cupcakes die ich gestern zubereitet habe - drei verschiedene Geschmacksrichtungen. Da ist für jeden etwas dabei!





Bananen-Cupcakes ~*~ Heidelbeer-Cupcakes ~*~ Waldmeister-Cupcakes


Alle drei schmecken wirklich gut! Hier findet Ihr noch mal eine Auflistung der Links damit Ihr die Rezepte auch ganz schnell findet ;)






















Zitronencupcakes mit Waldmeister-Topping Teil II

Dieses Rezept kennt Ihr bereits. Ich habe sie Euch vor Kurzem schon einmal vorgestellt - meine Arbeitskollegin brachte diese zu unserem Kaffeeklatsch mit. Und gestern habe ich sie das erste Mal nachgebacken - sie sind nicht nur lecker sondern auch ganz leicht nachzubacken. Der Clou hierbei ist die Waldmeisterbrause in dem Muffinteig ^^





Waldmeister-Cupcakes
12 Stück



Das Rezept findet Ihr mit diesem Link: Zitronencupcakes mit Waldmeister-Topping
Anders als in dem Rezept habe ich noch ein EL Waldmeister-Sirup mit in den Teig gegeben (nachdem ich die Milch eingerührt habe).




Bananen-Cupcakes

Als nächstes habe ich Bananen-Cupcakes gebacken. Dazu habe ich das Rezept für die Heidelbeer-Cupcakes genommen und anstelle der Heidelbeeren Bananen genommen. Das Topping ist etwas anders, ebenfalls aus dem Buch "130 g Liebe" von Renate Gruber und OHNE Butter. Ganz lecker ;) Mein Favorit von den dreien ^^




Bananen-Cupcakes
12 Stück



Zutaten:

Für die Cupcakes:
  • 225 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • eine Prise Salz
  • 110 g feinster zucker
  • 2 Eier (M)
  • 1 TL Bourbon-Vanillearoma
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 225 ml Milch
  • 1 Banane (110 g)

Für das Topping:
  • 1 mittelgroße, reife Banane
  • 1 EL Zitronensaft
  • 125 g Quark (20 % Fett)
  • 250 g  Mascarpone
  • 3-4 EL Puderzucker (gesiebt)

Zubereitung:
  • Heize den Backofen auf 200 °C vor und lege Papierförmchen in ein Muffinblech mit 12 Mulden. Siebe Mehl, Backpulver und Salz in eine Rührschüssel und rühre den Zucker dazu.
  • Schlage Eier, Aroma und Öl in einer separaten Schüssel schaumig auf, dann rühre langsam die Milch hinein. Rühre die flüssigen zu den trockenen Zutaten gerade solange, bis alles gut vermischt ist. Schneide die Banane in kleine Stücke und hebe sie vorsichtig unter.
  • Fülle den Teig in die Förmchen (Füllhöhe ca. 3/4. Den kompletten Teig in alle 12 Mulden verteilen - das passt genau!) und backe die Cupcakes 20 Minuten. Lasse sie 5 Minuten in der Form abkühlen, dann setzte sie zum völligen Auskühlen auf ein Kuchengitter.
  • Banane schälen und mit dem Zitronensaft pürieren. In einer separaten Schüssel Quark, Mascarpone und Puderzucker für max. 5 Sekunden auf höchster Stufe mixen.
  • Bananenpüree auf mittlerer Stufe nochmals 3-5 Sekunden mixen.
  • Das Topping in einen Dressiersack mit Sterntülle füllen und aufdressieren. Nach Belieben dekorieren.




Heidelbeer-Cupcakes

Die ersten Cucpakes meines Trios sind die Heidelbeer-Cupcakes. Den Teig für die Muffins kennt Ihr eigentlich schon. Ein Öl-Teig wie ich ihn auch schon bei vielen anderen Cupcakerezepten genommen habe. Ich finde diesen Teig persönlich am besten, er geht gut auf, ist fluffig und schmeckt super! Einfach mit den Früchten kombinieren - so ist zum Beispiel auch der Bananencupcake entstanden.

Das Topping habe ich aus dem Buch "130 g Liebe" von Renate Gruber. Allerdings habe ich nur die Hälfte genommen, da die Cupcakes von Ihr ziemlich üppig aufgetragen werden.




Heidelbeer-Cupcakes
12 Stück
 

Sehe die nicht köstlich aus? Toll finde ich dass das Topping mal nicht mit Butter gemischt ist und daher auch nicht so schwer ist. Wirklich lecker!
Und noch wichtiger ist: sie sind ganz einfach gemacht. Schaut selbst:

Zutaten:

Für den Cupcake:
  • 225 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • Eine Prise Salz
  • 110 g feinster Zucker
  • 2 Eier (M)
  • 1 TL Boubon-Vanillearoma
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 225 ml Milch
  • 110 g Heidelbeeren (aus dem Glas, gut abtropfen lassen)

Für das Topping:
  • 300 g Mascarpone
  • 90 g Heidelbeergelee (Schwartau Samt!!)
  • 50 g Puderzucker (gesiebt)
  • 100 g Quark (20 %)

Zubereitung:
  • Heize den Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vor und lege Papierförmchen in ein Muffinblech mit 12 Mulden. Siebe Mehl, Backpulver und Salz in eine Rührschüssel und rühre den Zucker dazu.
  • Schlage Eier, Aroma und Öl in einer separaten Schüssel schaumig auf, dann rühre langsam die Milch hinein. Rühre die flüssigen zu den trockenen Zutaten solange, bis alles gut vermischt ist. Hebe vorsichtig die Heidelbeeren unter.
  • Fülle den Teig in die Förmchen (Füllhöhe ca. 3/4. Ihr könnt den kompletten Teig in alle 12 Mulden füllen - das passt genau!) und backe die Cupcakes 20 Minuten. Lasse sie 5 Minuten in der Form abkühlen, dann setze sie zum völligen Auskühlen auf ein Kuchengitter.
  • Für das Heidelbeertopping Mascarpone, Puderzucker, Quark und Heidelbeergelee (bitte nimmt Schwartau Samt, das kann ich nur empfehlen. Im Original wird Heidelbeerpüree verwendet, dieses "Gelee" kommt dem am nächsten und schmeckt auch noch hervorragend!) in einer Schüssel mit einer Gabel grob verrühren. Dann max. 3 Sekunden auf höchster Stufe mixen! Nicht länger - sonst wird alles zu flüssig und Ihr könnt das Topping nicht mehr spritzen! Sollten nach 3 Sekunden noch Stellen zu sehen sein, die nicht ganz perfekt vermengt sind: Entweder mit dieser Unperfektheit leben oder mit einer Gabel noch ein wenig umrühren. Keinesfalls weiter mixen.
  • Das Topping in einen Dressiersack mit Sterntülle füllen und in kreisenden Bewegungen aufdressieren.
  • Nach Belieben Dekorieren.


Sonntag, 22. September 2013

Himbeer-Raffaello-Rolle

Das hier ist der zweite Kuchen den ich meinen Arbeitskollegen zu meinem Geburtstag morgen gebacken habe. Gesehen und gespeichert habe ich dieses Rezept schon vor langer Zeit, jetzt hatte ich endlich die Gelegenheit den zu testen. Und Raffaellos sind doch einfach nur genial oder?

Ich habe allerdings mein Rezept für den Biskuitteig genommen. Damit habe ich schon soviele Rollen gemacht - ich weiß einfach dass er funktioniert und gut schmeckt! Und da ich noch Kokosraspel über hatte - wie passend ^^ - habe ich die auch gleich noch mitverwendet. Könnt Ihr alles nachlesen ;)

Hier das Rezept für Euch - Insbesondere für die Sahneliebhaber unter Euch ;)



Himbeer-Raffaello-Rolle

Zutaten:

Für den Biskuitteig:
  • 3 Eier
  • 100 g Zucker
  • 75 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 25 g Speisestärke

Für die Füllung:
  • 1 Großpackung Raffaello (230 g); bis auf 5 für die Dekoration
  • 400 g Schlagsahne
  • 1 Paket Vanillinzucker
  • 2 P. Sahnesteif
  • ca. 175 g Himbeergelee (Schwartau Samt)
  • 1 handvoll Kokosraspel (von insgesamt 100 g)

Für die Dekoration:
  • 200 g Schlagsahne
  • 2 P. Vanillinzucker
  • 1 P. Sahnesteif 
  • 5 Raffaellokugeln
  • 75 g geschmolzene Vollmilchschokolade 
  • Restliche Kokosraspel

Zubereitung:
  • Ofen auf 200 °C vorheizen. Eier trennen, Eiweiße und 3 EL Wasser steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Eigelbe unterrühren. Mehl, Backpulver, Stärke sieben und mit einem Teigschaber unterheben. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen, 10 Minuten bei Ober- und Unterhitze backen, dann auf ein Küchentuch stürzen. Das Backpapier abziehen und den Biskuit mit dem Tuch locker einrollen und so abkühlen lassen.
  • Für die Creme die Sahne mit dem Vanillinzucker und Sahnesteif steif schlagen. Die Raffaellos (bis auf 5 für die Deko) von den Mandeln befreien und mit einer Gabel etwas zerdrücken. Die Raffaellos nun unter die Sahne heben.
  • Die Biskuitrolle vorsichtig aufrollen und mit reichlich Himbeergelee einstreichen. Die Creme darauf verteilen, eine handvoll Kokosraspel drüberstreuen und das ganze wieder aufrollen.
  • 200 g Sahne mit 2 Päckchen Vanillinzucker und 1 Paket Sahnesteif steif schlagen und die Biskuitrolle damit bestreichen. Die geschmolzene Vollmilchschokolade mit Hilfe eines Spritzbeutels auf die Rolle sprenkeln. 5 Raffaellokugeln als Dekoration obendrauf legen.


Das Rezept ist von einem tollen Blog Namens Sandi´s süsse Welt. Schaut einfach mal bei Ihr vorbei.
Es lohnt sich ;)


Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntagnachmittag!
Eure Linda

Spekulatius-Quark-Torte

So Leute, jetzt ist es soweit. Ich präsentiere Euch meine absolute Lieblingstorte! Jedes Jahr freue ich mich auf die ersten Spekulatius in den Regalen. Und dann gibt es die Torte mit Sicherheit 4-5 Mal zu essen.
Das hat leider dazu geführt, dass manche Familienmitglieder diese Torte nicht mehr sehen können... aber ich finde sie weiterhin ABSOLUT GENIAL UND SAULECKER! (sry ;))
Hach... ich kann gar nicht aufhören über diese Torte zu schwärmen.

Das schöne ist, es ist eine Kühlschranktorte und somit ruck-zuck fertig.

Jetzt aber erstmal genug geschwärmt, jetzt zeig ich Euch mal wovon ich die ganze Zeit rede:




Spekulatius-Quark-Torte
12 Stück
 

Na? Läuft Euch schon das Wasser im Mund zusammen?
Na gut... ich verrate es Euch...
Hier das Rezept:  ;)


Zutaten:
  • 50 g gemahlene Haselnüsse
  • 125 g Butter
  • 200 g Spekulatius-Kekse
  • 1 gestr. TL Zimt
  • 2 Dosen (á 315 ml) Mandarin-Orangen
  • 500 g  Mascarpone
  • 500 g Quark
  • 75 g Zucker
  • Saft einer halben Limette
  • 1 Granatapfel

Zubereitung:
  • Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Herausnehmen und auskühlen lassen. Die Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Kekse grob zerbröseln. Haselnüsse, Kekse und Zimt vermischen, Butter darunterrühren. Boden einer Springform (26 cm)  leicht mit Öl bepinseln. Keksmasse daraufgeben, gleichmäßig verteilen und fest andrücken. Ca. 20 Minuten kalt stellen.
  • Inzwischen Mandarin-Orangen abtropfen lassen. Mascarpone, Quark, Zucker und Limettensaft verrühren. Die Hälfte der Masse auf den Boden streichen und Mandarinen, bis auf einige zum verzieren, darauflegen. Restliche Quarkcreme daraufstreichen. Etwa 2 Stunden kalt stellen.
  • Granatapfel aufschneiden und entkernen. Torte aus der Form lösen und mit Granatapfelkernen, Mandarinen und feinen Spekulatiuskrümmel verzieren.

Kleiner Tipp: Wenn Ihr die erste Schicht Quark-Masse auf die Torte tragt: Bitte keinen Riesenhaufen Quarkcreme auf die Mitte des Bodens geben - das kriegt Ihr niemals ordentlich verstrichen ohne dass der ganze Boden hoch kommt. Ich benutze immer einen Gefrierbeutel, kleine Ecke abschneiden und die Creme dünn kreisend auf den Boden spritzen bis er bedeckt ist. Sollten jetzt noch kleine Lücken sein, bitte mit einem Löffel vorsichtig die Creme miteinander verbinden! Mandarinen drauf und die zweite Lage mit dem Restcreme oben drauf spritzen. Jetzt ist das alles auch etwas stabiler und Ihr könnt sie schön glatt ausstreichen.




Spekulatius-Quark-Torte
12 Stück


So, das ist sie. Ganz einfach und schnell in der Zubereitung - und soooooo Lecker.
Ich habe diese Torte schonmal zum Dessert umgewandelt. Dazu einfach die doppelte Menge an Keksboden zubereiten und schichtweise in hohe Gläser füllen. Sieht mit den Mandarinen und Granatapfel super aus. Die Farben sind einfach klasse!

Leider (wahrscheinlich lasse ich die Mandarin-Orangen nicht lange genug abtropfen) suppt der Kuchen beim Durchziehen im Kühlschrank ganz schön. Also bitte Küchenkrepp drumherum legen. ;) Diesen kleinen Makel kann man nach dem ersten bissen aber sehr gut übersehen ^^

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nach"backen".

Eure Linda



Das Rezept habe ich vor langer Zeit von einer Arbeitskollegin bekommen. Gefunden habe ich es unter anderem aber auch schon auf Lecker.de oder auf Kochbar.de gefunden.



Montag, 9. September 2013

Preiselbeer-Knusper-Ecken

Als meine Schwester mir dieses Rezept gab war ich schon voll begeistert. Das Bild sah bei denen schon so toll aus. Das mussten wir direkt machen.
Ursprünglich ist dieses Rezept mit Johannisbeeren. Aber irgendwie habe ich im Moment kein Glück. Jedesmal sind diese Beeren ausverkauft wenn ich sie brauche. Mhh was kann man denn an kleinen roten Beeren noch nehmen?? Achja - Preiselbeeren ;)




Preiselbeer-Knusper-Ecken
24 Stück


Zutaten:

Für den Knetteig:
  • 225 g Mehl
  • 1/2 gestr. TL Backpulver
  • 2 TL Backkakao
  • 100 g Zucker
  • 1 P. Vanillinzucker
  • 1 Ei (M)
  • 80 g weiche Butter
  • 2 EL Sherry oder Wasser

Für den Belag:
  • 300 g Vitalis Knusper Flakes (Dr. Oetker)
  • 150 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 P. Vanillinzucker
  • 3 EL Sherry oder Wasser
  • 3 EL Johannisbeergelee
  • 200 g Preiselbeeren (Tiefkühl oder aus dem Glas, dann allerdings den Saft abgießen)

Guss:
  • 100 g Schokolade nach Wahl

Dieses mal haben meine Schwester und ich echt Resteverwertung gemacht ^^ Wir haben für das Gelee meinen selbstgemachten Josta-Johannisbeergelee genommen und anstelle des Sherrys meinen Johannisbeerlikör. ;)


Zubereitung:
  • Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Das Backblech (40x30 cm) mit Backpapier auslegen.
  • Für den Knetteig: Mehl mit Backpulver und Kakao in einer Rührschüssel mischen. Übrige Zutaten hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) zunächst kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig gleichmäßig auf dem Backblech verteilen.
  • Für den Belag: Knusperflakes in einem Gefrierbeutel geben, gut verschließen und mit einem Teigroller zerkleinern. Butter, Zucker, Vanillinzucker und Sherry oder Wasser in einen Topf geben, aufkochen und etwa 2 Minuten köcheln lassen. Flakes unterrühren und die Masse etwas erkalten lassen. Johannisbeergelee gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. Den Belag gleichmäßig auf dem Teig verstreichen und die Preiselbeeren darüber verteilen. Im unteren Drittel des Backofens ca. 25 Minuten backen.
  • Das Gebäck auf dem Backblech auf einem Kuchenrost erkalten laassen. Gebäck mit Hilfe eines Messers in 24 Dreiecke schneiden.
  • Für den Guss die Schokolade schmelzen und über die Gebäckstücke sprenkeln.


Diese Knusperecken wird es bestimmt noch öfters geben - und hoffentlich erwische ich auch noch mal frische Johannsibeeren damit ich das auch mal probieren kann ^^

Apfelschnecken

Dieses Rezept habe ich mir mal aus einer Zeitschrift kopiert - ich weiß leider nicht mehr aus welcher. Nun war es endlich soweit und ich muss sagen sie sind wirklich einfach zubereitet. Ich habe mich vorher noch nie an einen Quark-Öl-Teig getraut - jetzt weiß ich gar nicht mehr warum! Ganz simpel.



Apfelschnecken
12 Stück
 

Zutaten:
  • 3 Äpfel
  • 3 EL Zitronensaft
  • 3 EL Calvados (ersatzweise auch Apfelsaft)
  • 80 g Zucker
  • 150 g Magerquark
  • 5 EL Milch
  • 5 EL Speiseöl
  • 2 Päckchen Vanillinzucker
  • 300 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Ei (M)
  • Mehl für die Arbeitsfläche
  • 2 EL Aprikosengelee (Schwartau Samt)

Ich würde bei den Äpfeln, gerade wenn man kocht oder backt, Boskop nehmen. Allerdings waren diese ausverkauft und wir sind auf Braeburn umgestiegen. Schmeckt super ;)

Zubereitung:
  • Für die Schnecken Äpfel schälen, entkernen und fein würfeln. Mit Zitronensaft, Calvados und 2 Esslöffel Zucker in einem Topf weich kochen und abkühlen lassen. Restlichen Zucker mit Quark, Milch, Öl und Vanillinzucker verrühren. Mehl und Backpulver mischen, eine Hälfte unter die Quarkmasse rühren, den Rest unterkneten.
  • Quark-Öl-Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Quadrat von ca. 35 x 35 cm ausrollen und den Apfelkompott darauf verteilen, dabei an einer langen Seite einen Rand von ca. 4 cm frei lassen. Ei trennen und Teigrand mit Eiweiß bestreichen. Teigplatte aufrollen und in 12 Scheiben schneiden.
  • Apfelschnecken auf ein mit Backpapier ausgeleges Backblech legen und mit dem Eigelb bestreichen.
  • Apfelschnecken im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-Unterhitze) 20 Mnuten backen und noch heiß mit dem Aprikosengelee bestreichen.

Wir haben diese Teilchen schon warm probiert und sie sind wirklich lecker! 

Zwetschgenkompott

Dieses Rezept habe ich auf einem tollen Blog entdeckt: Küchenzaubereien. Dort gibt es noch ganz viele andere Leckereien. Schaut einfach mal vorbei ;)

Ursprünglich wollte ich jetzt in der Zwetschgenzeit  Pflaumenmus kochen. Allerdings habe ich kein Rezept gefunden, was weniger als 4 Stunden Zeit braucht. Und darauf habe ich mal überhaupt keine Lust! Und da kam mir dieser Kompott doch sehr gelegen. 5 Minuten sprudelnd kochen und fertig.

Ich bin froh, dass ich doch kein Mus gekocht habe. Ich habe schon ganz viele Ideen wie ich dieses Kompott einsetzen könnte. Entweder pur essen, warm zu Waffeln, geschichtet in einem leckeren Dessert, oder als schnelle Füllung für eine fruchtige Quark-Torte. Mhhh ich glaube ich habe zu wenig gekocht... ;)




Zwetschgenkompott
4 Gläser á 250 ml
 

Zutaten:
  • 1 kg Zwetschgen (entsteint gewogen)
  • 1 x Gelfix Extra
  • 1 TL Vanillinzucker
  • 125 ml Apfelsaft, naturtrüb
  • 1 Schuss Zitronensaft
  • 1 Schuss brauner Rum (ich habe versehentlich Amaretto reingekippt, schmeckt aber auch ^^)
  • 2 Zimtstangen

Zubereitung:
  • Die Zwetschgen halbieren und die Kerne entfernen. Nun die Hälften jeweils vierteln, das reicht. Wer es nicht so stückig mag, kann natürlich auch kleiner schneiden. Die Zwetschgen in einem großen hohen Topf geben. Zitronensaft, Apfelsaft und Rum mischen und über das Obst gießen. Nun den Vanillinzucker und die Zimtstangen hinzugeben. Gelfix drüber streuen.
  • Die Masse nun unter Rühren zum Kochen bringen und 3-5 Minuten sprudelnd (!!) kochen. Ich habe es 5 Minuten kochen lassen. Zimtstangen entfernen. Den Kompott sofort in vorbereitete Gläser mit Schraubverschluss füllen, sofort verschließen und das Kompott auskühlen lassen.

Die Haltbarkeit beträgt ca. 6 Monate.


Wie ihr schon gelesen habt, habe ich  mich leider mit dem Rum vertan. Ich hab alles reingekippt und beim zudrehen der Flasche ist mir aufgefallen - es war Amaretto. Mag ich aber auch sehr gerne, daher finde ich es persönlich auch nicht so schlimm.
Geschmacklich finde ich das Kompott richtig lecker! Mein Freund und ich haben ein Glas so gemampft ;) Lecker! Schön finde ich, dass man die Pflaumen noch erkennen kann - schön stückig aber sie sind ganz weichgekocht. Und noch ein Vorteil: Fast gar kein Zucker wird hiereingegeben.
Und sobald ich irgendetwas leckeres damit gezaubert habe sage ich Euch natürlich Bescheid ;)

Vielen Dank nochmal an Küchenzaubereien für dieses tolle Rezept!

Schweineöhrchen

Ja ich weiß, jeder kennt sie und jeder hat sie mit Sicherheit auch schon mal selbst gemacht - und ein Rezept braucht man eigentlich auch nicht dafür.
Ich schreibe es aber trotzdem auf - pah! xD



Schweineöhrchen
ca. 45-50 Stück


Zutaten:
  • 1 Paket Blätterteig (rechteckig) aus der Tiefkühlabteilung
  • ca. 200-300 g Zucker

Zubereitung:
  • Den Blätterteig aus der Packung nehmen und mit einem Pinsel das überschüssige Mehl entfernen. Nun die Platten auftauen lassen.
  • Eine Arbeitsplatte mit max. 2 EL Zucker bestreuen, Blätterteig darauflegen und diesen ebenfalls dünn mit Zucker bestreuen. Nun den Blätterteig dünn ausrollen. Er sollte nach Möglichkeit weiterhin rechteckig sein ;)
  • So verfahrt Ihr mit allen 6 Blätterteigen.
  • Nun nehmt Ihr zwei ausgerollte Blätterteige und legt sie übereinander. Die langen Seiten zur Mitte hin einklappen, sodass die Kanten aneinander stoßen. Nun klappt Ihr die rechte Seite über die linke und lasst es so liegen. Einmal mit dem Nudelholz leicht drüberrollen damit alles ein wenig fester wird.
  • Nun schneidet Ihr den Blätterteig in ca. 0,5 cm dicke Stücke. Der erste Schnitt sieht immer nicht so schön aus, weil die Kanten nie so gerade werden. Wir legen diese Enden immer zusammen als "Scheiterhaufen" auf das Blech und backen diese mit. Diese sind immer zum probieren ;)
  • Nun alles auf einem Backblech legen und im vorgeheizten Backofen (Ober-Unterhitze 200 °C) ca. 12-15 Minuten backen. Die Backzeit könnt Ihr je nach gewünschter Bräune festlegen. Nach der Hälfte der Backzeit die Schweineöhrchen umdrehen. 
  • Auskühlen lassen und dann dürft Ihr probieren ;)

Eigentlich ein einfaches Rezept, ich hoffe ich konnte das mit dem Zusammenklappen einigermaßen verständlich erklären. Wenn nicht, fragt einfach nach ;)  

Früher bekamen wir jedes Jahr zu Weihnachten eine riesen Kiste mit selbstgemachten Schweineöhrchen von meinen Großeltern. Da waren sie ganz stolz drauf, dass sie das solange noch machen konnten. Allerdings ist das jetzt vorbei.
Jetzt haben wir Enkelkinder den Spieß umgedreht und die Großeltern werden beschenkt und sie freuen sich jedesmal darüber ;) Also ab zu den Großeltern!

Mittwoch, 4. September 2013

Heidelbeer-Brombeer-Schnitten

Bei mir gibt es dieses mal Heidelbeer-Brombeer-Schnitten mit Quark. Ein sehr einfaches Rezept - und vorallem schnell gemacht (ohne Abkühlzeit).

Dieses Rezept kann man von den Früchten her super kombinieren - wählt die Früchte, die Euch am besten schmecken und dann das passende Gelee dazu. So habe ich es auch gemacht. Ursprünglich war dieses Rezept aus 600 g frischen schwarzen Johannsibeeren und -Konfitüre.

Also, kreiert ganz einfach Eure eigenen Quark-Schnitten oder macht es so wie ich:

24 Stück

Zutaten:
  • 5 Eier (M)
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Zucker
  • 80 g Mehl
  • 80 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 2 Gläser Waldheidelbeeren (á 680 g Füllmenge, Abtropfgewicht 255 g)
  • 270 g Brombeergelee (ich nehme immer nur "Schwartau Samt" - schmeckt in allen Sorten)
  • 9 Blatt weiße Gelatine
  • 400 ml Schlagsahne
  • 750 g Magerquark
  • Saft und abgeriebene Schale von 1/2 unbehandelten Zitrone

Zubereitung:
  • Den Backofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen. Die Eier trennen. Eiweiß und Salz steif schlagen. 150 g Zucker zugeben und die Masse solange weiterschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann das schaumig geschlagene Eigelb unterheben.
  • Mehl und Speisestärke mit dem Backpulver mischen und alles über die Eicreme sieben. Vorsichtig unter die Creme heben.
  • Die Biskuitmasse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und im Ofen etwa 15 Minuten backen. Herausnehmen und den Biskuit auf ein sauberes Geschirrtuch (ein Bogen Backpapier geht auch) stürzen. Sofort das mitgebackene Backpapier abziehen. Dann das Papier wieder auf den Biskuit legen und den Kuchen abkühlen lassen.
  • Waldheidelbeeren abtropfen lassen - den Saft dabei auffangen. Das Gelee glatt rühren und die Früchte unterrühren.
  • Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Sahne steif schlagen und kalt stellen. Quark, Zitronenschale und -saft und den restlichen Zucker unterrühren. 4 EL Waldheidelbeerensaft unterrühren.
  • Die Gelatine ausdrücken, bei geringer Temperatur in einem Topf unter Rühren auflösen und etwas Quarkcreme unterrühren. Gelatinemischung unter die restliche Quarkcreme rühren und kalt stellen. Sobald die Creme anfängt zu gelieren, die Sahne unterheben.
  • Den Biskuit auf eine Kuchenplatte legen. Einen variablen Backrahmen um den Biskuit legen. Den Fruchtaufstrich auf dem Biskuit verteilen, die Creme daraufgeben und für mindestens 3 Stunden kalt stellen.

Bei meinen Arbeitskolleginnen, Großeltern und auch bei meinem Freund ist dieser Kuchen sehr gut angekommen. Durch den Magerquark und dem geringen Zuckeranteil in der Quarkcreme ist er nicht zu süß. Wer mag kann natürlich den Magerquark durch normalen Quark ersetzen oder die Zuckermenge je nach "Süße" anpassen. Ich allerdings fand ihn genau gut so ;)


Jetzt gibts für meinen Schatz erstmal noch ein Stück: