Dienstag, 31. Dezember 2013

Taco-Salat

Dieser Salat wurde vor zwei (oder 3?) Jahren auf eine Silvesterparty mitgebracht. Ich war total überfordert: Hackfleisch, Schmand, Salsa-Soße und dazu noch Chips?? Das ist doch kein Salat!
Aber ich bin ja neugierig und probiere gerne und der Salat ist richtig lecker. Allerdings kann man da echt nicht viel von essen - danach ist man Proppevoll!

Abgesehen davon, dass das mit Abstand der ungesündeste Salat sein muss den ich je gegessen habe. Trotzdem habe ich mich dieses Jahr Silvester dazu entschlossen den Salat nachzumachen.
Es gibt im Internet unzählige Rezepte hierzu, die Zutatenliste ist überall gleich, die Mengenangaben ist das einzigste was etwas variiert.





Ich habe mich für dieses Rezept entschieden:

Zutaten:
  • 1 kl. Eisbergsalat (oder wie ich eine Tüte SalatMix)
  • 500 g Rinderhack
  • 1 Flasche Salsa-Soße
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Dose Mais
  • 3 große Tomaten
  • 1/2 Schlangengurke
  • 2 Becher Schmand
  • 1 Paket geriebenen Gouda
  • 1 Tüte Taco Chips (Geschmacksrichtung nach Wahl)
  • Salz, Pfeffer, Paprika

Lol, eigentlich weiß ich gar nicht warum der Eisbergsalat darein kommt - ist wohl fürs gute Gewissen ^^


Zubereitung:
  • Den Eisbergsalat waschen und klein schneiden. In eine große Schüssel geben. Die Bohnen und den Mais abtropfen lassen (die Bohnen wasche ich einmal kurz ab). Das Hack krümelig anbraten und mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Leicht abkühlen lassen und auf dem Eisbergsalat verteilen.
  • Nun kommt die ganze Flasche Salsa-Soße obendrauf, dann die Bohnen und dann der Mais.
  • Tomaten und Gurken waschen, schneiden und als nächste Schicht obenauf legen. Nun den Schmand mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf dem Salat anrichten. Jetzt kann nach Geschmack der geriebenen Gouda drübergestreut werden.
  • Kurz vor dem Servieren können die Taco-Chips aufgelegt werden. Entweder zerbröselt Ihr sie und verteilt sie oben auf oder Ihr steckt sie hübsch in die Creme.
  • Guten Appetit!

Kleiner Tipp: Vielleicht am nächsten Tag mal nicht auf die Waage gehen... ;)

 


Hugo Cupcakes

Hugo ist DAS Sommergetränk schlechthin. Jeder kennt es - aber auch als Cupcake? Dieses Rezept habe ich auf einem tollen Blog Namens Miriams dancing Cupcakes gefunden. Das Topping hab ich nach meinem Rezept gemacht, ansonsten hab ich mich an Ihr Rezept gehalten.
War schon ungewohnt auf die Weise ein Muffinteig anzurühren - hat aber super geklappt und ich habe noch NIE!!! so einen luftigen lockeren Teig hingekriegt. Die sind wirklich ausgezeichnet ;)




17 Stück


Zugegeben, es ist schon ein spezieller Cupcake. Mit der frischen Minze darin. Ich kann mir vorstellen dass das nicht jedermanns Sache ist. Auf jedenfall aber für alle Hugo-Liebhaber ;)

Nun aber zum Rezept:

Zutaten:

Für den Cupcake:
  • 80 g weiche Butter
  • 240 g Mehl
  • 160 g Zucker
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Schale einer Limette
  • 1 EL gehackte frische Minzeblätter
  • 2 Eier
  • 200 ml Sekt (ich habe Cinzano Asti verwendet)
  • 140 ml Milch
  • 3 EL Holunderblütensirup
  • 17 TL Holunderblütensirup zum Tränken

Für das Topping:
  • 100 g weiche Butter
  • 320 g Doppelrahmfrischkäse
  • 70 g Puderzucker
  • 5 EL Holunderblütensirup
  • 17 frische Minzeblätter
  • 5 Scheiben Limette, geviertelt
  • Strohhalme

Zubereitung:
  • Das Muffinblech vorbereiten und den Backofen auf 175 ° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Butter mit dem Zucker cremig rühren. Mehl, Salz, Backpulver, Limettenzesten und die gehackte Minze in einer separaten Schüssel mischen. Milch, Sekt, Eier und den Holunderblütensirup ebenfalls in einer separaten Schüssel miteinander verquirlen.
  • Nun die Mehl- und die Milchmischung abwechselnd unter die Butter rühren. Den Teig zu 3/4 in 17 Muffinförmchen füllen und 20 Minuten backen. Sofort die Cupcakes mit einem Zahnstocher enistechen und pro Cupcake einen TL Holunderblütensirup drüberträufeln. Die Cupcakes auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.



  • Für das Topping die weiche Butter mit dem gesiebten (!!!) Puderzucker cremig rühren. Nun den Frischkäse auf niedrigster Stufe so kurz wie möglich unterrühren. Mit dem Holunderblütensirup ebenfalls so verfahren.
  • Nun die Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf die Cupcakes spritzen.
  • Nach Belieben können die Cupcakes mit Limettenviertel, Frischer Minze und kleingeschnittenen Strohhalmen garniert werden.

So das war das Rezept. Wie immer ganz einfach und Cupcakes gehen sowieso ruck-zuck.
Ich nehme sie heute zur Silvesterparty anstelle der typischen Berliner mit. Und da ich so viele Fotos davon geschossen habe und mich nicht entscheiden konnte, hier noch die restlichen zum genießen ;)








Montag, 30. Dezember 2013

Jahresrückblick 2013

Hallo Ihr Lieben,

das Jahr 2013 nähert sich dem Ende. Bei vielen Blogs von Euch habe ich tolle Jahresrückblicke gesehen, dass möchte ich auch gerne machen. Mein Jahr in Zahlen und Bildern ;)

Zunächst einmal möchte ich mich bei Euch allen bedanken, weil Ihr mich unterstützt habt und mich und meinen Blog soweit gebracht habt. Es macht mir immer noch sehr viel Spaß, neue Rezepte zu suchen, sie auszuprobieren und Euch die Ergebnisse zu zeigen ;) Auch Ihr zaubert tolle Sachen - vieles ist in meiner Liste gespeichert und muss unbedingt nachgebacken werden ^^

Angefangen hat alles im März diesen Jahres. Genauer gesagt am 26.03.2013. Eigentlich schon einen Tag vorher, aber bis ich alles eingerichtet und mir einen Namen ausgesucht hatte war auch schon ein Tag vorbei. Also schrieb ich meinen ersten Post am 26.03. Da ich keinerlei Fotos von meinen vorherigen Backsachen hatte, fing ich ganz einfach mit einer Paprika-Reis-Pfanne an. ^^ Mittlerweile sind es mehr Süße Sachen auf meinem Blog.



März 2013


Am Anfang ging es ziemlich schleppend voran. Ich glaube die meisten Seitenaufrufe habe ich selber verursacht - ich war so neugierig, wer schon alles die Posts gelesen hat und ob ich vielleicht schon eine Rückmeldung bzw. ein Kommentar hatte. Gott war ich immer aufgeregt wenn ich was neues gepostet habe.



April 2013

Am 14.05. habe ich DEN Kommentar schlechthin erhalten. Ich war so stolz - stolz wie Oskar. Rezeptefinden.de hat mich angeschrieben: Ich hätte so tolle Rezepte, ob ich mich nicht anmelden möchte damit meine Rezepte und auch mein Blog bekannter werden. Wow - Toll!! Habe ich natürlich sofort gemacht um nach ein paar Wochen festzustellen dass es eigentlich eine Art Rundschreiben war und fast alle diesen Kommentar hatten ^^ Naja mir tats gut und dem Blog auch. Von da an ging es eigentlich ganz schnell.



Mai 2013

Am 20.5 hab ich mich dann bei Facebook registriert. Ich war damit total überfordert ^^. Ständig habe ich meine Arbeitskollegin angerufen was ich machen muss und wie ich Fotos einstellen kann und und und. 
Mitte Juni hat die liebe Indira von Indira´s Sugarcakes meine Seite empfohlen. Ich kam gerade aus Köln zurück und mein Handy glühte!!! 50 Likes - so schnell. Das war unglaublich. Ich hab mich so gefreut.



Juni 2013

Einen Tag später waren es noch mehr! Ich war gar nicht zu bremsen und wollte Euch immer und immer neue Rezepte posten - dazu musste natürlich fleißig gebacken werden! Aber da ich jeden Mittwoch bei meiner Oma bin - zum Kaffee - war das auch kein Problem.



Juli 2013

Und so wurden es immer mehr Rezepte, immer neue Follower auf meinem Blog und bei Facebook. Viele nette Kommentare von Euch und tolle Bilder von Euch wenn Ihr etwas nachgebacken habt.




August 2013


Jetzt sind wir auf meinem Blog schon bei sage und schreibe 23.470 Seitenaufrufen und 103 Rezepten - der Wahnsinn. Und nun möchte ich Euch die Top-Ten der beliebtesten Post vorstellen:




September 2013

Platz 10: Himbeer-Raffaello-Rolle mit 111 Seitenaufrufen

Platz 9: Mein erstes Gewinnspiel ^^ mit 128 Seitenaufrufen

Platz 8: Zarte Haferflocken-Häufchen mit 130 Seitenaufrufen

Platz 7: Gewickelter Schokotraum mit 245 Seitenaufrufen

Platz 6: Weiße Schokoladentorte mit 246 Seitenaufrufen



Oktober 2013

Platz 5: Schnelle Erdbeercremetorte mit 568 Seitenaufrufen

Platz 4: 9-Schichten-Kaffeetorte mit 633 Seitenaufrufen

Platz 3: Oreo Cake Pops mit 742 Seitenaufrufen

Platz 2: Mini-Heidelbeer-Gugelhupf  mit 775 Seitenaufrufen

Platz 1: Apfel-Spekulatius-Dessert mit 954 Seitenaufrufen



November 2013


Diese Top Ten ist super! Meine Top Ten, wenn ich sie wählen dürfte wäre eine andere:
Die Waldmeistercupcakes habe ich dieses Jahr so oft gemacht - sie sind einfach himmlisch. Genau wie ich mich jedes Jahr auf die Spekulatius-Quark-Torte freue. Die ist einfach unglaublich. Und welches Gericht ich dieses Jahr auch oft gekocht habe ist der Gefüllte Hackbraten mit Tomatensoße. Auf welche Torte ich besonders stolz war dieses Jahr ist die Birnen-Schoko-Torte. Die hat bei Facebook auch die meisten Likes bekommen und sie ist soooo köstlich. Eine Torte darf ich auch auf keinen Fall vergessen: Der Gewickelte Schokotraum. Von außen ganz einfach gehalten - ein weißer Sahnemantel. Und sobald man ihn anschneidet kommen die Gäste ins Staunen. ;)





Dezember 2013

Jetzt sind wir schon im Dezember angelangt - und wie man an den Fotos erkennen kann - sie werden immer ein Stück besser! xD Die ersten Fotos sehen grauselig aus.

Nun genug geschrieben. Dies war mein Jahresrückblick 2013. Ich wünsche Euch und Euren Familien ein wundervolles, gesundes und packendes Jahr 2014 - guten Rutsch!!


Ganz ganz liebe Grüße und bis zum nächsten Jahr



Eure Linda


Freitag, 27. Dezember 2013

Kleines Kuchenbuffet

Gestern war nicht nur der zweite Weihnachtstag, sondern auch der Geburtstag von meinem Opa. Da immer gesagt wird, dass sie sich nichts wünschen, habe ich Ihnen das Buffet gemacht. Mein Geschenk an die beiden! Und sie haben sich so sehr darüber gefreut, und geschmeckt hat es allen. Ich möchte Euch gerne ein paar Bilder zeigen, obwohl es Rezepte sind die Ihr schon alle kennt - aber sie dürfen nicht in Vergessenheit geraten ;)




Kuchenbuffet
Happy Birthday Opa
 


Und hier nochmal die Links zu den einzelnen Rezepten:


 Espresso Chocolate Cheesecake



















































Das waren alle Rezepte. Vielleicht habt Ihr ja noch ein paar Spekulatius über - die Torte kann ich wirklich nur empfehlen. Die gibt es bei uns ganz oft ^^

Viel Spaß beim Nachbacken wünscht Euch wie immer

Eure Linda

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Spekulatius Cupcakes (Rudolph the red nosed Reindeer)

Dieses Rezept habe ich auf einem ganz ganz tollen Blog entdeckt: Ninas kleiner Foodblog. Hier gibt es so tolle Sachen, unter anderem diese Cupcakes. Sie sind unglaublich lecker und mit gaaaaaaanz viel Spekulatius. Ich finde es toll, dass das Rentier nicht mit viel Hik-hak gemacht wurde, allerdings sind nicht alle sofort auf ein Rentier gekommen ^^ Eher auf Ziege, Rind und Biene Maja (???) Nichts destotrotz sind diese Cupcakes super auf dem Kindergeburtstag angekommen und dort konnte auch jeder sofort erraten um wen es sich handelt ;)

Im Original wurde das Geweih aus Schokolade angefertigt. Dazu Schokolade schmelzen und Geweih aufmalen. Leichter gesagt als getan, ich bin für solche Schokoarbeiten wohl nicht zu haben. Ich kann es einfach nicht... Also hab ich mir Brezel gekauft und diese zerbrochen. Geht auch ^^.



20 Stück


Zutaten:
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 8 Eier
  • 200 g Zucker
  • 100 g Mehl
  • 1 1/2 Päckchen Backpulver
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 2 gestr. TL Spekulatiusgewürz
  • 1 EL + 1 gehäuften TL Kakaopulver
  • 165 g weiche Butter
  • 120 g Puderzucker
  • 300 g + 12 Stk. Spekulatius
  • 350 g Doppelrahmfrischkäse
  • Rote M&M´s
  • Schokodrops
  • Brezel (oder wer mag, Geweih aus geschmolzener Schokolade)


Zubereitung:
  • 100 g Zarbitterschokolade fein hacken. 12 Spekulatius fein zerbröseln. Beides beiseite stellen.
  • Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • 8 Eier mit 200 g Zucker schaumig rühren (solange, bis sich das Volumen mind. verdoppelt hat). Mehl mit Backpulver, Spekulatiusgewürz, 1 EL Kakaopulver sowie zerbröselten Spekulatius vermischen und vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Teig heben. Nun die kleingeschnittene Schokolade unterheben.
  • Den Teig in 20 normale Muffinförmchen und 20 Mini-Muffinförmchen füllen (Füllhöhe beträgt 2/3, maximal 3/4).
  • Die normalen Muffins ca. 15-20 Minuten backen (Stäbchenprobe) und die Minis ca. 10 Minuten backen. Muffins auskühlen lassen.
  • Für das Frostig 165 g weiche Butter mit 120 g gesiebten (!!) Puderzucker schaumig schlagen. 150 g Spekulatius fein zerbröseln und zusammen mit 1 gehäuften TL Kakaopulver unterrühren. 350 g Frischkäse dazugeben und mit dem Handrührgerät so kurz wie möglich unterrühren.
  • Das Frostig mit einem flachen Messer Kuppelförmig auf die Muffins streichen (auf alle!). Etwas Creme aufbewahren, diese benötigen wir hinterher als "Kleber" (Solltet Ihr allerdings - so wie ich auch - die ganze Creme benutzt haben, so könnt Ihr hinterher als "Kleber" weiche Butter glattrühren und sie anstelle der Creme benutzen).
  • 150 g Spekulatius fein zerbröseln. Die Cupcakes mit dem Frosting darin wälzen.
  • Nun basteln wir das Gesicht: Ihr nehmt die Minicupcakes und drückt in die noch weiche Creme jeweils einen roten M&M  (Nase) und zwei Schokodrops (Auge). Nun steckt Ihr die Brezel als Geweih in die Creme. Die Köpfe mit etwas Frostig (oder glattgerührter Butter) auf die Cupcakes setzen. In den Kühlschrank stellen und festwerden lassen.


Solltet Ihr die Cupcakes noch auf eine Autofahrt etc. schicken, wartet bitte einen Tag ab. Dann ist die Creme schön fest und es fallen Euch auch keine Köpfe ab (ich spreche aus Erfahrung ^^).
Leider verlieren die M&M´s nach der Zeit Ihre Farbe, schmecken tun sie aber auch noch nach drei Tagen!




Das Frosting ist super streichfähig - wer keine Rentiere basteln möchte kann auch einfach einen ganz normalen Cupcake daraus zaubern! Den gibt es bei uns auf jedenfall öfter ^^

Samstag, 14. Dezember 2013

Drei-Gang-Weihnachtsmenü

Das Jahr ist fast vorbei, Weihnachten rückt immer näher. Und an Heiligabend wird mit der ganzen Familie zusammen gegessen! Letztes Jahr habe ich mich das erste Mal getraut, selbst ein Weihnachtsmenü zu kochen. Und ich war soooo stolz darauf ^^ Wie gut dass ich damals schon Fotos gemacht habe, so kann ich Euch nun ein Menü zeigen, welches Ihr vielleicht auch für Eure Familie kochen werdet. Schaut es Euch einfach mal an.
Jedes einzelne Rezept war für 4-5 Personen gedacht, zusammen aber als Menü ist auf jedenfall genug für weitere 1-2 Personen! Oder eben Rest für den ersten Weihnachtstag ;)


***
Vorspeise 



Zutaten:
  • 500 g Schwarzwurzeln (frisch oder aus der Dose)
  • 3-4 EL Essig
  • 1-2 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 kleine Zwiebel
  • 3 EL Butter
  • 2-3 EL Gemüsebrühe
  • 2 Scheiben Toast
  • 150 g Schlagsahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • einige Spritzer Zitronensaft
  • Petersilie und Paprika-Rosenscharf (Pulver) zum Garnieren

Ich habe übrigens die Schwarzwurzeln aus der Dose verwendet.

Zubereitung:
  • Die Schwarzwurzeln unter fließendem Wasser gründlich abbürsten, schälen und schräg in Scheiben schneiden. Sofort in Essigwasser legen. Die Schwarzwurzeln aus der Dose abtropfen lassen, den Sud dabei auffangen. Der kommt nämlich zum Schluss als Geschmacksträger mit in die Suppe. Kartoffeln schälen, waschen und grob würfeln.
  • Zwiebeln schälen und würfeln. 2 EL Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebel darin glasig dünsten. Schwarzwurzeln abtropfen lassen und mit den Kartoffeln kurz mitdünsten. 3/4 Liter Wasser angießen (oder aber den Saft aus der Dose nehmen und mit Wasser auf 3/4 Liter auffüllen), aufkochen und Brühe einrühren. Zugedeckt ca. 20 Minuten köcheln lassen.
  • Toastbrot entrinden und in feine Würfel schneiden. 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und die Toastbrotwürfel darin goldbraun rösten. Herausnehmen.
  • Einige Schwarzwurzelstücke mit einer Schaumkelle aus der Brühe heben. Suppe pürieren. Sahne in die Suppe geben und mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronensaft abschmecken. Schwarzwurzelstücke wieder in die Suppe geben.
  • Die Suppe in vier tiefe Teller anrichten. Mit Croutons, Petersilie und Paprika-Rosenscharf garnieren.

Damit die Suppe feiner wird, streiche ich sie vor dem Servieren durch ein Sieb.


***
Hauptspeise


Zutaten:
  • 4 mittelgroße Zwiebeln
  • 1 Bund Suppengrün
  • Salz
  • Pfeffer
  • 200 ml Rotwein (ich habe Le Filou - süß genommen)
  • 4 Äpfel
  • 1 bratfertige Gans (4,2 kg)
  • 3 EL Majoran
  • dunkler Soßenbinder
  • Holzspieße und Küchengarn

  • Rotkohl
  • Klöße

Zubereitung:
  • Das anhängende Fett an der Gans entfernen. Die Innereien herausnehmen. Den Bürzel entfernen. Die Flügel am Gelenk kürzen, Gans waschen und trocken tupfen.
  • Fettpfanne vorbereiten: 2 Zwiebeln schälen, grob würfeln. Suppengrün putzen bzw. schälen, waschen und grob würfeln. In die Fettpfanne legen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Flügel hinzugeben. Gänsehals mit in die Fettpfanne legen. 3/8 Liter Wasser hinzugeben.
  • Füllung vorbereiten: Äpfel waschen und vierteln. 2 Zwiebeln schälen, vierteln. Die Gans innen mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen. Nun mit Äpfeln und Zwiebeln füllen. Die Öffnung mit Hilfe von Holzspießen und Küchengarn zustecken. Sollte von der Füllung noch etwas übrig sein, kann diese mit in die Fettpfanne gelegt werden.
  • Die Gans von außen sparsam mit Salz und Pfeffer würzen (nur wenig, da die Gans sonst zu schnell austrocknet). Gans auf den Rost des Backofens legen. Im Backofen auf der mittleren Schiene legen. Die Fettpfanne direkt darunter legen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd 150 °C, Umluft 125 ° C, Gas Stufe 1) ca. 4 1/2 Stunden braten. Alle 45 Minuten mit dem Wasser aus der Fettpfanne übergießen. Nach ca. 1 1/2 Stunden 200 ml Rotwein in die Fettpfanne gießen.
  • Sollte die Gans schon frühzeitig braun werden muss ggf. die Temperatur runtergeschaltet werden (jeder Ofen backt anders!) Kurz vor Ende der Bratzeit die Fettpfanne herausnehmen. Saft durch ein feines Küchensieb in einen Topf gießen. Das Fett abschöpfen. Soße aufkochen und mit Soßenbinde andicken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Beilagen könnt Ihr Euch natürlich selbst aussuchen. Ich nehme klassicherweise Rotkohl und Klöße dazu.



***
Nachspeise



Zutaten:
  • 75 g Gewürzspekulatius
  • 2 frische Eier (M)
  • 50 g Zucker
  • 250 g Schlagsahne

  • 2 Orangen
  • Schokodessertsoße

Zubereitung:
  • 50 g Spekulatius klein hacken. Die Eier trennen. Eigelb mit dem Zucker hellcremig schlagen. 250 g Sahne und das Eiweiß getrennt steif schlagen. Erst die Sahne, dann den Eischnee unter die Eimasse heben. Gehackte Spekulatius unterheben. In eine kalt ausgespülte Form füllen und mindestens 6 Stunden einfrieren.
  • Eis herausnehmen. Übrige Spekulatius sehr fein zerbröseln. Mit einem Eisportionierer 8 Kugeln abstechen udn in den Bröseln wenden.

Dazu habe ich zwei Orangen filetiert und das Eis auf der Schokosoße serviert. Wie Ihr seht habe ich leider keinen Eisportionierer und konnte deshalb das Eis nicht in den Bröseln wenden. Aber auch ohne Eisportionierer kann man dieses Eis schlemmen - einfach lecker.

Nachteil: Im Internet gab es leider keine konkrete Angabe wie lange man dieses Eis lagern kann. Aus dieser Rezeptangabe habe ich 0,75 Liter Eis herausbekommen. Die Angaben, dass das Eis schon nach einem Tag schlecht sei ist völlig übertrieben: Benutzt wirklich frische Eier und geht nach dem Haltbarkeitsdatum der Eier. So habe ich es auch gemacht.





Ich hoffe Euch hat mein Weihnachtsmenü gefallen. Die Gans und das Eis sind wirklich wahnsinnig gut angekommen!!


Viele liebe Grüße und eine schöne Weihnachtszeit wünscht Euch


Eure Linda

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Schwarzwälder Kirschtorte

Das ist das letztes Rezept unseres Adventskaffee´s aber dafür auch das Herzstück ^^ Unsere erste selbstgemachte Schwarzwälder Kirschtorte. Irgendwie sucht man sich immer neue Rezepte aus und die altbekannten Klassiker bleiben verschont. Diesesmal nicht: Wir wollten eine Schwarzwälder Kirschtorte machen.
Das Rezept war neu, allerdings haben wir für den Biskuitteig ein bekanntes Rezept genommen. Und zwar den Schokobiskuit der Birnen-Schoko-Torte. Dieser Boden geht richtig schön gleichmäßig hoch auf - Toll!



16 Stück
 
Nun aber zu dem Rezept:
Zutaten:

Für den Schokobiskuit:
  • 6 Eier
  • 225 g Zucker
  • 120 g Mehl
  • 30 g Backkakao
  • 25 g Puddingpulver Schokolade
  • 50 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver

Für die Füllung:
  • 800 g Sauerkirschen aus dem Glas; Abtropfgewicht
  • davon 500 ml aufgefangenen Kirschsaft
  • 100 ml Kirschwasser
  • 800 ml Sahne
  • 3 Pakete Vanillinzucker
  • 100 g geraspelte Halbbitterschokolade
  • 20 g Zucker
  • 40 g Stärke
  • kandierte Kirschen

Der Kirschkompott ist meiner Schwester und mir zu flüssig gewesen, daher haben wir im Nachhinein noch 3 Blatt weiße Gelatine aufgelöst und untergerührt!

Zubereitung:
  • Den Backofen auf 180 ° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Für den Biskuitteig  die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Zuerst den Zucker, dann die Eigelbe unterrühren. Zum Schluss das Mehl, Backpulver, Kakao, Speisestärke und Puddingpulver zusammen verrühren und unter den Teig heben.
  • Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte 26er Springform füllen und ca. 30 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Den Boden aus der Springform lösen und auf einem Kuchengitter erkalten lassen.
  • Den Biskuit zweimal waagerecht durchschneiden.
  • Die Sauerkirschen in einem Sieb abtrofpen lassen. 500 ml Saft auffangen. Die Speisestärke mit dem Zucker vermischen, und mit etwas Saft glatt rühren. Den restlichen Saft zum Kochen bringen, die Speisestärke hineinrühren und aufkochen. Die Kirschen hinzufügen und etwas abkühlen lassen. Die Hälfte des Kirschwassers dazugeben (uns war die Kirschfüllung nicht fest genug. Da wir noch Blattgelatine über hatten haben wir 3 Blätter aufgelöst und eingerührt - alternativ kann auch noch weiter Stärke eingerührt werden).
  • Zwei Böden mit dem restlichen Kirschwasser (bis auf 2 EL) tränken und jeweils die Hälfte der Kirschmasse darauf verteilen, abkühlen und fest werden lassen.
  • Die Sahne mit dem Vanillinzucker steif schlagen. Einen Teigboden auf eine Tortenplatte legen und einen Tortenring um den Boden legen. Mit einem Viertel der steifen Sahne bestreichen. Den zweiten mit Kirschen belegten Boden auflegen und mit dem 2. Viertel bestreichen. Den letzten Boden aufsetzen. Diesen mit 2 EL Kirschwasser beträufeln.
  • Den Tortenring lösen und die Torte rundherum mit der restlichen Sahne bestreichen (bis auf 2-3 EL für die Deko). Die Tortenoberfläche sowie den Rand mit der geraspelten Schokolade verzieren. Die restliche Sahne in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf die Tortenoberseite spritzen. Mit Belegkirschen servieren.




So, das war jetzt eine ganze Menge. Da ich noch nicht so gut im Torteneinstreichen bin (früher hat das immer mein Freund gemacht xDD) war bei uns die Sahne ziemlich knapp und wir haben wirklich jedes fitzelchen Sahne gebraucht - vlt. stell ich mir beim nächsten Mal Sicherheitshalber 100 g Sahne bereit ^^
Ansonsten lief alles wie geschmiert und die Gäste waren begeistert - und auch ein wenig angeheitert xD

Dienstag, 10. Dezember 2013

Eierlikörgugelhupf

Dieser Gugelhupf ist ein weiteres Rezept aus dem Buch Sweet and Easy - Enie backt.
Zu unserem Adventskaffeetrinken wollten wir zu den Torten und Cupcakes auch was trockenes machen - aber mit Schuss ^^ Also haben wir uns für den Klassiker entschieden. Eierlikörgugelhupf.



16 Stk

Hier das Rezept:

Zutaten:
  • 250 g weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 300 g Mehl
  • 150 ml Eierlikör
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 4 Eier
  • 1 1/2 TL Backpulver

Für den Guss:
  • 250 g Puderzucker
  • 6 EL Eierlikör
  • etwas Wasser


Zubereitung:
  • Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Form mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben, überschüssiges Mehl abklopfen.
  • Butter, Zucker und Vanillinzucker mit einem Handrührgerät mit Rührbesen schaumig schlagen. Eier nach und nach zugeben. Mehl und Backpulver mischen und portionsweise unterrühren. Zum Schluss den Eierlikör zugießen.
  • Teig in eine 24er Gugelhupfform füllen und im unteren Drittel ca. 45 Minuten backen. Herausnehmen, auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.
  • Puderzucker zuerst mit 6 EL Eierlikör verrühren, sollte der Guss noch klumpig sein (was bei uns der Fall war) einfach mit etwas Wasser verdünnen. Den Guss über den Gugelhupf gießen und trocknen lassen.




Ein ganz simples, schnelles und vorallem leckeres Rezept! Wer mag kann dazu noch Schlagsahne reichen.

Montag, 9. Dezember 2013

Bratapfelcupcakes

Diesen Cupcake haben wir uns aus dem Buch "130 g Liebe - Renate Gruber" zusammengestellt. Und zwar aus dem "Alt-Wien-Sponge" und dem "Winterlichen Bratapfeltopping".
Zu dem Topping gehört ein selbstgemachtes Bratapfelpüree, welches über Nacht in den Kühlschrank muss bevor es weiterverarbeitet werden kann. Das ist das einzige worauf Ihr bei Eurer Zeiteinteilung achten müsst. Ansonsten gehen die Cucpakes wie immer ruck zuck ^^




17 Stk



Zutaten:

Alt-Wien-Sponge:
  • 140 g dunkle Kuvertüre
  • 4 Eier (M)
  • 140 g (Puderzucker)
  • 140 g zimmerwarme Butter
  • 140 g Mehl

Winterliches Bratapfeltopping:
  • 250 g Bratapfelpüree
  • 500 g Mascarpone
  • 150 g Doppelrahmfrischkäse
  • Puderzucker nach Geschmack (bei uns waren es 40 g)

Bratapfelpüree:
  • 3 säuerliche Äpfel (ca. 120 g pro Stück)
  • 15 g Rosinen
  • 15 g gemahlene Haselnüsse
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 EL Rum (oder 1 Fläschchen Rum-Aroma)
  • 50 g Rohmarzipan
  • 50 g Butter für die Form
  • 20 g Butterflocken

Zugegeben die Liste ist ganz schön lang ^^ Wuselt Euch einfach mal durch - die Rezepte aus Ihrem Buch sind einfach nur empfehlenswert und lohnen sich wirklich!!!


Zubereitung:

Bratapfelpüree:
  • Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Äpfel schälen und entkernen (mit Hilfe eines Ausstechers oder einem kleinen, schmalem Messer). Wichtig: Das ganze Gehäuse muss raus!
  • Rosinen, Haselnüsse, Zimt, Zucker, Rum, Rohmarzipan vermengen und in die entkernten Äpfel füllen. Und zwar großzügig, richtig in die Äpfel drücken. Je mehr desto besser. ;)
  • Die Bratäpfel in eine mit Butter gefettete Form geben, mit den Butterflocken belegen und 40 Minuten im Ofen schmoren.
  • Sollten die Äpfel zu dunkel werden,  die Form mit Alufolie bedecken und ggf. die Temperatur 10-20 Grad reduzieren.
  • Bratäpfel auskühlen lassen, sehr fein pürieren und über Nacht zugedeckt in den Kühlschrank stellen.

Alt-Wien-Sponge:
  • Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kuvertüre schmelzen. Die Eier trennen. Eiweiß mit der Hälfte des Puderzuckers zu Schnee schlagen und beiseite stellen.
  • In einer separaten Schüssel Butter auf höchster Stufe ca. 2 Minuten hellgelb mixen. Geschmolzene Kuverütre einrühren und ca. 1 Minute mixen, bis die Masse kalt ist.
  • Nach und nach das Eigelb und den restlichen Zucker dazurühren, Mehl auf niedrigster Stufe ca. 30 Sekunden in die Masse rühren, Eischnee mit einem Teigschaber unterheben.
  • In Förmchen füllen (Füllhöhe 2/3) und ca. 20-25 Minuten auf mittlerer Schiene backen (bitte nach 20 Minuten eine Stäbchenprobe durchführen, ggf. 5 Minuten länger backen).

Winterliches Bratapfeltopping:
  • Mascarpone, Doppelrahmfrischkäse und Puderzucker nach Geschmack grob mit einem Kochlöffel verrühren. Püree vorsichtig dazugeben und ganz zum Schluss für max. 15 Sekunden auf höchster Stufe mixen.
  • Das Topping in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf die ausgekühlten Cupcakes spritzen.





Also die Creme ist wirklich der Hammer!! Absolut genial. Ich hatte noch einen kleinen Rest über (die Creme hätte locker für ca. 19-20 Cupcakes gereicht) und habe sie so gelöffelt ^^ köstlich. Ist zwar etwas zeitaufwendig, da man es über zwei Tage verteilt machen muss aber die mache ich definitiv nocheinmal, vlt. dann auch mit einem Vanillemuffin untendrunter ;)

Mandarinentorte

Dieses Rezept habe ich mal aus einem Buch abfotografiert, leider weiß ich nicht mehr welches. Aber jetzt mussten meine Schwester und ich diese Torte unbedingt für unseren Adventskaffee ausprobieren. Im Original wurde Kefir statt Joghurt genommen. Da ich damit aber noch nie gearbeitet habe, noch weiß wie es eigentlich schmeckt bin ich auf Nummer Sicher gegangen und habe Vollmilchjoghurt genommen. Schön erfrischend ;) Den Guss haben wir auch etwas abgewandelt. Seht selbst:



12 Stück



Zutaten:
  • 100 g Butter
  • 160 g Zucker
  • 2 Pakete Vanillinzucker
  • 5 Tropfen Zitronen-Aroma
  • 2 Eier
  • 100 g Mehl
  • 25 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 8 Blatt weiße Gelatine
  • 300 g Joghurt
  • 3 Dosen Mandarinen (Abtropfgewicht je 175 g)
  • 500 ml Sahne
  • 1 Paket Tortenguss Klar


Zubereitung:
  • Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Die weiche Butter mit 80 g Zucker, einem Paket Vanillinzucker und dem Zitronenaroma schaumig schlagen. Nach und nach die Eier unterrühren. Das Mehl mit Speisetärke und Backpulver mischen und in die Creme sieben. Unterheben. Den Teig in eine gefettete 24er Springform füllen und im Ofen auf der mittleren Schiene 25 Minuten backen. Stäbchenprobe.
  • Den Boden aus der Form lösen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Kuchengitter stürzen und erkalten lassen. Den Boden umdrehen und auf eine Tortenplatte setzen. Das Backpapier abziehen und einen Tortenring um den Boden legen.
  • Gelatine nach Packungsanleitung einweichen. Den Inhalt von zwei Dosen Mandarinen abtropfen lassen und den Saft dabei auffangen. Den Joghurt mit dem restlichen Zucker verrühren. Die Gelatine leicht ausdrücken und in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze auflösen (nicht kochen). 4 EL der Joghurtmasse in die aufgelöste Gelatine rühren, dann die Joghurt-Gelatine-Mischung mit dem restlichen Joghurt verrühren und kalt stellen.
  • Sobald die Masse zu gelieren beginnt, 400 g Sahne mit dem restlichen Vanillinzucker steif schlagen und mit den Mandarinen unter die Joghurtmasse heben. Die Mandarinencreme auf dem Boden verstreichen.
  • Mandarinen aus der dritten Dose in einem Sieb abtropfen lassen, einige Mandarinenfilets (12 Stk) zum Garnieren beiseite legen. Restliche Früchte pürieren und mit dem Saft auf 250 g auffüllen.
  • Die Fruchtpüreemischung mit dem Tortenguss nach Packungsanleitung zubereiten. Den Guss auf die Mandarinencreme streichen und im Kühlschrank festwerden lassen. Restliche Sahne steif schlagen und 12 Tuffs auf die Torte spritzen. Mit den Mandarinen garnieren. Die Torte nun mindestens für 2 Stunden kalt stellen. Den Tortenring entfernen.  




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Diese Torte ist richtig erfrischend und schmeckte richtig super! Kann ich mir auch sehr sehr gut als Sommertorte vorstellen wenn es draußen richtig schön warm ist.


Sonntag, 1. Dezember 2013

Putenroulade in Tomatenrahm

Meine Schwester und ich haben heute unsere Großeltern bekocht, da sie nächste Woche leider nicht beim Adventskaffee dabei sein können. Ausgesucht hatten wir uns eigentlich erst Hähnchenrouladen gefüllt mit Oliven und Mandeln. Wir haben das Rezept einfach mal komplett umgeschrieben und einiges geändert. Jetzt sind es Putenrouladen geworden mit einer Füllung aus Kräuterfrischkäse und eingelegter Paprika.
Super lecker. Die Rouladen waren richtig zart - wir hatten erst Angst dass sie trocken werden. Dadurch dass sie in der Tomaten-Sahne-Soße zu Ende gegart haben sind sie richtig klasse geworden. Ganz weich noch. Mmmmhh... ;)
Und Oma hat super viele Beilagen gezaubert: Salzkartoffeln, Spätzle und Röstis. Wir hatten die volle Auswahl. Dazu gab es noch einen Gurkensalat mit Sahnedressing von meiner Schwester. Also alles in einem ein Gericht für die Figur xD



10 Personen
 

Lol tut mir Leid... ich muss wirklich schmunzeln. Torten und Cupcakes zu fotografieren ist wesentlich einfacher als ein Mittagessen. ^^ Ich hoffe ich mache Euch mit dem Bild trotzdem Appetit und Ihr bekommt Lust dieses Gericht nachzubacken. Wir haben es für die große Runde gekocht, ihr könnt natürlich auch die Hälfte des Rezeptes nehmen, dann habt Ihr ein Mittagessen für 4-5 Personen.

Zutaten:
  • 200 g Kräuterfrischkäse
  • 2 Gläser eingelegte Paprika in Streifen (á 320 g, Abtropfgewicht 165 g) 
  • 6 mittelgroße Zwiebeln
  • 10 Putenrouladen
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 900 g passierte Tomaten
  • 400 g Schlagsahne
  • Edelsüß - Paprika
  • Petersilie
  • Holzspieße oder Rouladenspieße

Zubereitung:
  • Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden. Die eingelegten Paprika in einem Sieb abtropfen lassen. Die Putenrouladen mit Frischhaltefolie bedecken und flach klopfen. Von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Den Kräuterfrischkäse glatt rühren und auf die Rouladen streichen.  Paprikastreifen darauf verteilen. Die Ränder einschlagen und zu Rouladen formen. Mit Spießen feststecken.
  • Öl in einem Bräter erhitzen und die Rouladen von allen Seiten kräftig anbraten, herausnehmen.  Die Zwiebeln in dem verbliebenem Bratfett anbraten. 2 EL Tomatenmark einrühren und mit anschwitzen.
  • Die passierten Tomaten zusammen mit der Sahne und 150 ml Wasser in den Bräter geben und somit die Zwiebeln ablöschen. Ordentlich mit Salz, Pfeffer und Paprika-Edelsüß abschmecken und aufkochen. Sollten noch Paprika übrig sein könnt Ihr diese auch mit in die Soße geben (bei uns waren es noch nicht mal ne Handvoll - also rein damit ^^)
  • Die Rouladen in die Tomaten-Sahne-Soße geben und zugedeckt bei schwacher Hitze 45 Minuten schmoren. Petersilie fein hacken und zum Schluss unter die Soße rühren.


Alle waren ganz begeistert. Und das Gute ist: Eine Roulade für morgen ist auch noch übrig. Yippieh xD

Mini Nusshörnchen

Dieses Rezept habe ich gestern bei Chefkoch gefunden und habe es mir direkt abgeschrieben. Leider weiß ich nur noch dass der Verfasser Dieter hieß, allerdings kenne ich seinen Usernamen nicht mehr... Aber vielen vielen Dank für dieses tolle Rezept. Es geht sehr einfach und schmecken köstlich. Das schöne ist sie sind mit einem Haps im Mund ;)




64 Stück


Zutaten:
  • 200 g Butter
  • 200 g Doppelrahmfrischkäse
  • 300 g Mehl
  • 60 g Zucker (weiß)
  • 60 g Zucker (braun)
  • 60 g gemahlene Mandeln

Zubereitung:
  • Butter, Frischkäse und Mehl zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in Folie wickeln und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  • Den Teig in 4 gleichgroße Teile teilen. Den braunen und den weißen Zucker zusammen mit den gemahlenen Mandeln mischen. 1/4 der Zuckermischung auf die Arbeitsplatte streuen. Das erste Teigviertel darauf rund (ca 26 cm Durchmesser) ausrollen und in 16 Tortenstücke teilen. TIPP: Ich habe den Teig zwischen Backpapier ausgerollt, so bleibt er nicht an der Teigrolle hängen!
  • Nun jedes Tortenstück von der breiten Seite her zur schmalen Seite aufrollen, sodass kleine Croissants entstehen. Mit der Spitze nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  • So verfahrt Ihr auch mit dem restlichen Teig. Insgesamt benötigt Ihr zwei Backbleche.
  • Den Backofen in der Zwischenzeit auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 150 °C) vorheizen.
  • Die Bleche nacheinander im oberen Drittel (nicht direkt unter den Grill!!!) des Backofens 25 Minuten goldbraun backen.

Ich habe die Hälfte dieser Röllchen mit insgesamt 2 TL Nutella gefüllt. Dazu den Nutella auf der breiten Seite des Tortenstücks mit Hilfe eines Spritzbeutels  mit Lochtülle auftragen und die Hörnchen wie gewohnt rollen und backen.





Diese Hörnchen sind richtig lecker. Mit einer Nussfüllung würden sie noch mehr nach Nuss schmecken, ich glaube das würde ich das nächste Mal auch machen. Aber sie wandern definitiv in mein Koch- und Backbuch und werden mit Sicherheit noch des öfteren gebacken!

Viel Spaß beim Nachbacken und einen schönen ersten Advent

wünscht Euch


Eure Linda