Sonntag, 27. Juli 2014

Johannisbeer-Whoopies

So, das ist die Auflösung: Anstatt die Johannisbeer-Cucpakes schön üppig mit den übrig gebliebenen Johannisbeeren zu dekorieren, habe ich sie dann doch für diese tollen Whoopies verwendet. Das Rezept habe ich vor Kurzem erst bei Miss Blueberrymuffin entdeckt. Mir war sofort klar dass ich sie nachbacken musste. Ich wollte sie als Geschenk für meinen Freund mitnehmen, deshalb konnte ich leider das Rezept für die Füllung nicht verwenden, obwohl sie mit Sicherheit sehr gut schmeckt. Aber 1 1/2 Stunden Autofahrt bei dem Wetter schafft einfach keine Quark-Sahne-Creme.
Deshalb hab ich mich für eine Füllung aus weißer Schokolade entschieden. Die bleibt fest, egal was kommt ^^. 

34 Stück

Das Original-Rezept war für 6 Whoopies (also 12 Hälften) ausgelegt. Das war mir zu wenig. Also habe ich den Teig verdoppelt. Aber anstelle der 12 Whoopies habe ich Sage und Schreibe 34 Stück herausbekommen??!!?? 
Da war klar, dass die Creme nicht für alle reicht. Und meine Whoopies waren schon nicht klein. Ich fand sie eigentlich schon ziemlich groß. 12 Hälften habe ich pro Blech gebacken. Die restlichen 8 Whoopies (da reichte dann die Creme nicht mehr) habe ich dann mit meinem Josta-Johannisbeer-Gelee gefüllt. Allerdings nicht zu dick, da die Whoopies mir sonst zu süß wurden.

Zutaten: 

Für die Whoopies:
    • 2 Eier (M)
    • 300 g Zucker
    • 2 Päckchen Finesse Bourbon Vanille Aroma
    • 260 g Joghurt
    • 60 ml Milch
    • 150 g geschmolzene Butter (etwas abgekühlt)
    • 560 g Mehl
    • 2 TL Natron
    • 1/2 TL Backpulver
    • ca. 300 g Johannisbeeren


    Für die Füllung:
    • 150 g weiße Schokolade
    • 100 g weiche Butter
    • 100 g gesiebter Puderzucker
    • 25 ml Sahne
    • ggf. etwas Johannisbeergelee



    Zubereitung:
    • Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Eier mit dem Zucker und dem Vanille Aroma cremig schlagen. Den Joghurt mit der Milch in einer extra Schüssel miteinander verrühren, im Wechsel mit der geschmolzenen Butter zu der Zucker-Ei-Mischung geben. Mehl, Backpulver und Natron zusammen vermischen. Schrittweise in den Teig rühren, bis ein glatter Teig entsteht. 
    • Teig portionsweise in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und pro Backblech 12 Tupfer aufspritzen. Jeden Tupfer mit einigen verlesenen Johannisbeeren belegen und auf der mittleren Schiene ca. 10-15 Minuten backen.
    • Die Whoopie-Hälften auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
    • In der Zwischenzeit die weiße Schokolade über einem Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die weiche Butter zusammen mit dem gesiebten Puderzucker cremig rühren. Nun die geschmolzene Schokolade zusammen mit der Sahne so kurz wie möglich unterrühren. In den Kühlschrank stellen, bis die Creme etwas fester wird.
    • Nun jeweils eine Whoopie-Hälfte mit der Creme bestreichen und eine zweite Hälfte darauf setzen. Die Whoopies im Kühlschrank aufbewahren, so dass die Creme wieder richtig fest wird. Die restlichen Whoopies (die Creme passt leider nicht auf alle!) mit etwas Johannisbeergelee bestreichen. 



    Ihr könnt natürlich auch das Original-Rezept für die Füllung nehmen, das habe ich Euch oben ja bereits verlinkt. Geschmacklich waren die Whoopies richtig lecker. Ich habe sie allerdings lieber wenn sie etwas kleiner sind.

    Viel Spaß beim Nachbacken wünscht Euch

    Eure Linda

    Samstag, 26. Juli 2014

    Sahnelendchen mit Baconmantel

    So, heute gibt es mal ein Rezept für die Figur xD Gaaaanz wenig Kalorien sag ich Euch ^^ ähem....
    Dieses Gericht hat meine Schwester einmal für mich gekocht. Das war sooooooo lecker dass ich direkt nach dem Rezept gefragt habe. Kaum zu Glauben dass ich fast ein Jahr zum Nachkochen gebraucht habe. Naja endlich habe ich es nachgekocht und es schmeckte mir wieder sehr gut.
    Ihr könnt Eure Beilagen selbst dazu auswählen. Wir haben bisher immer Kartoffeln genommen, allerdings schmecken Nudeln oder Reis auch dazu. Wie Ihr das eben möchtet...

    Ich entschuldige mich jetzt schonmal für die Fotos. Ich hätte das Fleisch anscheiden sollen, vlt. kriege ich ja noch ein Foto hin morgen nach dem Anrichten. Aber lasst Euch von dem Bild nicht entmutigen, dieses Gericht schmeckt sooooooooo lecker. Ich glaube meine Schwester hat es auch bei www.lecker.de entdeckt. Da finden wir eigentlich immer nur gute Sachen xD

    Das Rezept schreibe ich Euch für 4 Personen auf. Meins musste ich anpassen, da mein Schweinefilet etwas über  900 g hatte ^^ (eins reichte nämlich nicht, da hab ich einfach zwei gekauft, jetzt hat meine Oma noch was für morgen ;)


    4 Personen


    Zutaten:
    • 600 g Schweinefilet
    • 10 Scheiben Frühstücksspeck
    • 1 große Zwiebel
    • Salz
    • Pfeffer
    • 1 gestr. EL Mehl
    • 200 g Schlagsahne
    • 1/2 Bund Petersilie
    • 300 g Kirschtomaten
    • 2-3 EL Öl
    • 1/4 Liter klare Brühe (Instant)
    • ca. 50 g Kräuterbutter

    Zubereitung:
    • Das Schweinefilet waschen, trocken tupfen und mit dem Speck umwickeln. Die Zwiebel fein würfeln. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Filets nacheinander unter Wenden rundherum kräftig und knusprig anbraten. Das Fleisch mit Salz (sparsam, da der Bacon würzig genug ist) und Pfeffer würzen und in eine Auflaufform geben.
    • Den Backofen auf 200 °C Ober/Unterhitze vorheizen. Die Zwiebeln in dem heißen Bratfett (ich habe etwas Bratfett weggekippt, da der Speck ganz schön viel Fett lässt, das war mir dann zuviel) geben, kurz anbraten und die Tomaten zufügen. Ihr könnt die Tomaten ganz lassen, nur die etwas größeren habe ich halbiert. Die Tomaten ebenfalls kurz anschmoren und mit dem Mehl bestäuben. Brühe und Sahne unter Rühren angießen, aufkochen und ein bis zwei Minuten köcheln lassen. Petersilie fein hacken und in die Soße rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
    • Die Soße über den Filets verteilen. Das Fleisch mit der Kräuterbutter belegen und im vorgeheizten Backofen ca. 25 Minuten backen. Die Sahnelendchen in Scheiben schneiden und wieder in die Soße geben, anrichten.



     In ca. einer Stunde habt Ihr dieses Gericht fertig, was ich vom Zeitaufwend her eigentlich in Ordnung finde.
    Dazu könnte auch ein grüner Salat mit leichtem Dressing passen. Viel Spaß beim Nachkochen wünscht Euch

    Eure Linda

    Freitag, 25. Juli 2014

    Johannisbeer-Cupcakes

    Eigentlich wollte ich ja mal wieder eine Torte backen. Da ich morgen aber schon für meine Großeltern koche, wollte ich dann nicht auch noch ne riesen Torte mitbringen. Die muss jetzt doch bis Mittwoch warten. Aber dann - nach laaanger Zeit gibt es wieder ein leckeres Stück Kuchen. Da freu ich mich schon drauf. ^^
     
    12 Stück

    Letztendlich habe ich mich dann für diese Cupcakes entschieden. Die gehen immer schnell, sehen toll aus und schmecken einfach super.


    Das Rezept kennt Ihr bereits, also fast, denn es ist eine Zusammensetzung aus zwei Rezepten: Für den Muffin habe ich das Rezept von den Johannisbeermuffins genommen, für das Topping meinen Favoriten: Waldmeistercupcakes 
    Anstelle des Waldmeistersirups habe ich dann einfach Johannisbeersirup genommen. Mit Johannisbeeren dekorieren und fertig ^^


    Ihr könnt sie natürlich mit mehr Johannisbeeren belegen, ich benötige meinen Rest aber noch. Wofür verrate ich Euch die Tage ;)

    Viel Spaß beim Nachbacken wünscht Euch

    Eure Linda

    Samstag, 19. Juli 2014

    Tortelloni-Salat mit Joghurt-Senf-Dressing

    Hallöchen ;)

    Heute ist ja Bomben-Wetter draussen: 36 °C! Vergeht Euch da auch die Lust zum Kochen? Bei mir gibt es an solchen Tagen entweder Joghurt, Obst oder Salate.
    Heute war mal wieder ein Nudelsalat dran. Schmeckt richtig lecker, ist schnell gemacht und auch die Soße ist eine andere als die üblichen Joghurt-Soßen. Hier habe ich noch einen Klecks Senf und Honig mit hineingegeben. Das gibt eine leckere Note und passt prima zu dem Salat.

    Ich habe Tortelloni mit Ricotta-Spinatfüllung genommen. Ihr könnt aber selbst wählen welche Füllung Ihr haben möchtet. Klassischerweise sind diese Nudeln ja mit Rinderfleisch. 

    6-8 Personen

    Zutaten:

    Salat:
    • 1 kg frische Tortelloni (aus dem Kühlregal)
    • 400 g Kirschtomaten
    • 125 g Rucola
    • 50 g Pinienkerne (die waren so lecker, das nächste Mal kommen bei mir 100 g rein)
    • 250 g kleine Mozzarellakugeln
    • 200 g gekochter Schinken
     
    Dressing:
    • 400 g Joghurt
    • 2 EL Weißweinessig
    • 2 EL Öl
    • 2-3 TL Senf (nach Geschmack)
    • 2 EL klein gehackte Pertersilie (TK)
    • 2 EL klein gehackter Schnittlauch (TK)
    • 4 TL flüssiger Honig
    • Salz
    • Pfeffer

    Zubereitung:
    • Tortelloni ins kochende Salzwasser geben und nach Packungsanweisung garen. Abtropfen und auskühlen lassen. Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne anrösten und ebenfalls abkühlen lassen. Tomaten und Mozzarellakugeln halbieren, Schinken in Streifen schneiden. Rucola putzen, waschen und in grobe Stücke zupfen. 
    • Für das Dressing alle Zutaten (bis auf Salz und Pfeffer) ordentlich mit einem Schneebesen verrühren. Kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Dressing mit den Salatzutaten vermengen und nötigenfalls nochmals abschmecken. Salat durchziehen lassen. 
     

    Dienstag, 15. Juli 2014

    Eiweißbrot

    Dies ist ein Rezept für alle die sich nach Trennkost ernähren. Ich selbst bin leider kein Fan von solchen "Diäten"...
    Der Freund meiner Schwester backt zur Zeit immer dieses Brot. Aus Prinzip wollte ich es schon nicht probieren, bis ich dann doch etwas genascht habe - denn es sah sehr verlockend  nach Nusskuchen aus ^^. Und ich muss sagen, dieses Brot ist super lecker, weich, schön körnig und für alle die Abends keine Kohlenhydrate essen genau richtig. 
    Also habe ich mich doch mal in die Küche gestellt und dieses Brot zubereitet. In noch nicht einmal fünf Minuten habt Ihr den Teig angerührt und Ihr könnt Euer Brot backen.Das ist doch einfach oder?? Keine langen Wartezeiten bei der Herstellung. 
    Das Brot ist aber - anders als normale Brote - sehr feucht und sollte daher auch im Kühlschrank gelagert werden da es sonst sehr schnell zu Schimmeln anfangen kann. Mal gucken wie lange es hält ^^

    1 Brot (Kastenform ca. 25 cm lang, 1,8 Liter Inhalt)


    Zutaten:
    • 100 g gemahlene Mandeln
    • 100 g geschroteter Leinsamen
    • 20 g Weizenkleie
    • 2 EL Dinkelvollkornmehl
    • 1 Paket Backpulver
    • 1 TL Salz
    • 300 g Magerquark
    • 8 Eiweiß (M)
    • je 2 EL Kürbis- und Sonnenblumenkerne




    Zubereitung:
    • Mandeln, Leinsamen, Weizenkleie, Mehl, Backpulver und Salz mischen. Quark und Eiweiß zufügen und mit dem Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten.
    • Eine Kastenform mit Backpapier auslegen. Den Teig in die Form füllen,  mit Kürbis- & Sonnenblumenkerne bestreuen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd 175 °C, Umluft 150 °C) ca. 50-60 Minuten backen (ich habe gehört, man kann bei diesem Brot ebenfalls die Stäbchenprobe anwenden!)
    • Brot 10-15 Minuten in der Form ruhen lassen, dann aus der Form lösen und komplett auskühlen lassen. Backpapier abziehen. Das Brot im Kühlschrank lagern.




     

    Sonntag, 13. Juli 2014

    Nudel-Puten-Auflauf in Tomaten-Rucola-Soße

    Gestern war ich wieder bei meinen Großeltern und habe Essen mitgebracht. Diesesmal entschied ich mich für ein ganz einfaches Rezept. Endlich mal was schnelles - allerdings geschmacklich genauso gut wie jedes aufwendige Gericht auch!
    Auch bei meinen Großeltern ist dieser Auflauf gut angekommen. Aber bisher hatte Ihnen alles geschmeckt ;)

    4-6 Personen


    Zutaten:
    • 400 g kurze Nudeln (ich habe Farfalle genommen)
    • 2 EL Öl
    • Salz
    • Pfeffer
    • 1 EL Tomatenmark
    • 1 Zwiebel
    • 2 Dosen (á 425 ml) stückige Tomaten
    • 500 g Putenschnitzel
    • 125 g Frischkäse
    • ca. 75 g Rucola
    • 1 Packung geriebenen Gouda (wer möchte auch gerne Mozzarella)



    Zubereitung:
    • Zwiebeln schälen, fein würfeln. Fleisch waschen, trocknen und in Streifen schneiden. Rucola waschen und bis auf eine kleine Handvoll (für die Deko) klein schneiden. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
    • Nudeln in 3-4 Liter kochendem Salzwasser garen. Öl in einer Pfanne erhitzen. Pute darin rundherum kräftig anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und herausnehmen. In dem heißen Bratfett die Zwiebeln andünsten. Tomatenmark zugeben, kurz anschwitzen. Mit stückigen Tomaten ablöschen, aufkochen und ca.  5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln.
    • Frischkäse und den kleingeschnittenen Rucola einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fleisch wieder in die Soße geben.
    • Nudeln gut abtropfen lassen und zurück in den Topf geben. Mit der Soße mischen und in eine Auflaufform geben. Den geriebenen Käse auf dem Auflauf verteilen und alles im heißen Ofen ca. 15-18 Minuten überbacken. Die letzten fünf Minuten habe ich den Auflauf auf die oberste Schiene gestellt, damit der Käse noch etwas bräunt. Zum Schluss den Auflauf mit dem restlichen Rucola bestreuen.





    Abwandlungsmöglichkeiten:
    1. Anstelle des Putenfleisch nehmt Ihr 400 g gemischtes Hack und bereitet alles genau wie oben beschrieben vor. Hinterher rührt Ihr in die Soße noch ca. 150 g kleingeschnittenen gekochten Schinken (Nudel-Hack-Auflauf)

    Samstag, 12. Juli 2014

    Schokobomben Cookies mit Snickers

    Guten morgen! 
    Gestern habe ich wieder fleißig Cookies gebacken. Kennt Ihr noch die Schokobomben - Cookies von Froilein Pink? Mit denen hat sie damals ja eine ziemliche Cookie-Welle bei allen ausgelöst. Ich habe sie auch sofort nachgebacken und sie schmecken soo genial, so schokoladig! Ich habe sie auch schonmal mit Oreos gebacken.

    Und gestern wollte ich unbedingt was mit Karamell und Nüssen backen. Denn mit den Cookies besuche ich morgen meinen Freund, der zur Zeit leider nicht zu Hause ist. Und er lieeebt Karamell. Nachdem ich stundenlang im Internet nach dem passenden Rezept gegoogelt und nichts gefunden habe, fielen mir die Schokobomben Cookies wieder ein, leicht abgewandelt und schon hab ich genau dass was ich mir vorgestellt hatte:

    ca. 29 Stück

    Ihr nehmt anstelle der 200 g kleingehackte Schokolade einfach 4 Riegel Snickers (ca. 200 g). Schneidet diese in kleine Stücke und hebt sie unter den Teig.
    Nachdem Ihr die Kugeln geformt habt, streut Ihr ca. 100 g gesalzene Erdnüsse (vorher etwas mit dem Nudelholz kleingedrückt, aber nur etwas!!) auf die Kugeln und drückt sie leicht an. Dann backt Ihr die Cookies wie gewohnt. Nachdem alle abgekühlt sind, schmelzt Ihr 100 g Vollmilchschokolade und dekoriert damit Eure Kekse.


    Ich muss sagen diese Cookies sind der Hammer. Das Original ist ja schon genial, mit Oreos auch, aber diese hier - Mmmmhh!
    Sie sind allerdings weicher als die Original Cookies. Ich denke mal dass das an den vielen SnickerStückchen liegt, da diese alle schmilzen. 


     



     

    Viel Spaß beim Nachbacken
    wünscht Euch

    Eure Linda

    Montag, 7. Juli 2014

    Cremige Paprikasuppe

    Heute gab es bei mir eine Suppe. Die esse ich eigentlich viel zu selten. Diese hier ist eine sehr einfache und auch leichte Suppe. Pro Portion kommt Ihr auf ca. 150 kcal, denn sie kommt ohne Sahne oder Kartoffeln aus. Probiert sie einfach mal. Sehr fruchtig ;)

    2 (max. 3) Portionen


    Zutaten:
    • 3 rote Paprika
    • 2 mittelgroße Tomaten
    • 2 mittelgroße Zwiebeln
    • 1 kleine Knoblauchzehe
    • 3 EL Olivenöl
    • 2 EL Paprika- oder Tomatenmark (Tube)
    • 2 TL Gemüsebrühe
    • Salz
    • schwarzer Pfeffer
    • 1 Prise Zucker
    • 3 Scheiben Toastbrot
    • 1/2 Bund Petersilie 


    Zubereitung:
    • Paprika und Tomaten putzen, waschen. Zwiebeln und Knoblauch schälen. Alles in feine Stücke schneiden. 
    • In 2 EL heißem Öl andünsten. Paprikamark mit anschwitzen. Mit 1/2 Liter Wasser ablöschen, aufkochen. Brühe einrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Alles zugedeckt ca. 10 Minuten köcheln.
    • Toast würfeln und in 1 EL heißem Öl rösten. Suppe pürieren und durch ein Sieb passieren. Abschmecken. Petersilie waschen und hacken. Die Suppe mit Croutons und Petersilie bestreuen. 

    Angegeben war dieses Rezept als Vorspeise zu den Hähnchenkeulen auf Röstkartoffeln. Das kann ich mir auch sehr gut zusammen vorstellen. Als Vorspeise reicht dieses Gericht dann auch für 4 Personen. Solltet Ihr es allerdings so wie ich als Hauptspeise essen kriegt Ihr zwei (maximal drei) Portionen raus. 


    Sonntag, 6. Juli 2014

    Jostabeergelee

    Einige fragen sich jetzt bestimmt - Jostabeere? Noch nie gehört. Die Jostabeere ist eine Kreuzung aus Stachelbeere und Johannisbeere. Seit letztem Jahr verarbeiten wir sie auch zu Gelee. Anders als bei den meisten Gelees darf dieser bei der Zubereitung nur 1 Minute köcheln, da die Früchte selbst einen starken Säureanteil besitzen. Wir haben ca. 2 kg Beeren gepflückt, diese in dem Entsafter köcheln lassen und ca. 1600 ml Saft abgefangen. 


    15-16 Gläser á 200 ml

     Zutaten:

    • 1600 ml Beerensaft
    • 2 kg Gelierzucker 1:1


    Zubereitung:
    • Wichtig hierbei ist es, dass in einem Topf jeweils nur 1 kg Gelierzucker gekocht wird. Das heißt wir kochen zweimal unser Gelee auf mit jeweils 800 ml Beerensaft und 1 kg Gelierzucker 1:1. Da das Gelee richtig sprudelnd kochen muss, ist es daher nicht günstig den Topf zu voll zu machen. Das gewünschte Ergebnis wäre somit nicht zu 100 % gesichert. Also lieber zweimal kochen. Geht ja schnell ;)
    • Nun 800 ml Saft mit 1 Kg Gelierzucker in einen großen Topf geben und bei starker Hitze aufkochen. Sobald alles sprudelnd kocht, eine Minute weiter kochen lassen und dann in die vorbereiteten Gläser füllen.
    • Jetzt mit den restlichen Zutaten genauso verfahren.
    • Wer den Schaum nicht so gerne in die Gläser füllen möchte, einfach mit einem Löffel abschöpfen. Ich mache das mittlerweile nicht mehr - warum auch? Schmeckt genauso und wäre viel zu schade zum wegschmeißen.

    Überbackene Lendchen mit Champignonrahm

    Gefunden habe ich dieses Rezept mal wieder bei www.lecker.de. Ursprünglich sind Pfifferlinge geplant gewesen, allerdings gab es bei uns noch keine schönen. Deshalb bin ich auf braune Champignons umgestiegen. Und anstelle des groben Senf habe ich herkömmlichen mittelscharfen Senf genommen. Das Essen hat mir sehr gut geschmeckt. 
    Mein Opa macht sonst eine Senfsoße an der keiner so schnell rankommt. Aber ich muss sagen, in diese hätte ich mich reinlegen können. Sie wird mit Sahne und Weißwein verfeinert. Auch der Spitzkohl passte prima dazu. Er ist immer noch ein wenig knackig, was ich sehr gerne esse. Für alle die das nicht mögen, einfach anstelle der 3 Minuten etwas länger köcheln lassen. Sonst gibt es nix zu meckern. Das Fleisch ist ganz zart und in der Mitte ist es sogar noch einen Hauch rosa!

    4-6 Personen

      Zutaten:
    • 200 g braune Champignons
    • 1 kg Spitzkohl
    • 1 Zwiebel
    • 5 Scheiben Bacon
    • 800 g Schweinefilet
    • 2 EL heller Soßenbinder
    • 1 TL Butter
    • Salz
    • Pfeffer
    • 2 EL Öl
    • 100 ml Weißwein
    • 200 g Schlagsahne
    • 2 TL mittelscharfer Senf

    Dazu haben wir Kartoffeln gereicht. Nudeln kann ich mir aber auch sehr gut dazu vorstellen.



    Zubereitung:
    • Die Pilze mit Hilfe eines Küchentuches grob abputzen (nicht waschen!!). In kleine Stücke schneiden. Den Kohl putzen, vierteln. Den Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Speck in Streifen schneiden. Das Filet trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer von allen Seiten würzen. In 1 EL heißem Öl rundherum kräftig anbraten und herausnehmen.
    • Speck im Bratfett knusprig braten. Die Pilze dazu geben und ca. 5 Minuten mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, herausnehmen. 1 EL Öl im Bratfett erhitzen. Die Zwiebelwürfel darina nbraten. Mit Wein und Sahne ablöschen und aufkochen. Ca. 5 Minuten köcheln lassen. Die Soße mit dem Soßenbinder andicken (bitte nach und nach einrühren, so könnt Ihr genau abschätzen wie viel Ihr braucht. Ich habe ziemlich große Esslöffel. Die zwei waren bei mir schon fast zu viel). Senf einrühren. Pilze und Speck zur Soße geben und abschmecken.
    • Kohlstreifen in 1 TL Butter unter Wenden andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 1/8 Liter Wasser angießen. Zugedeckt ca. 3 Minuten dünsten (wer den Kohl nicht ganz so bissfest mag, bitte länger dünsten) und abgießen. Das Filet in ca. 1,5 bis 2 cm dicke Scheiben schneiden.
    • Kohl in eine ofenfeste tiefere Platte oder in eine flache Auflaufform verteilen. Filetscheiben darauflegen. Die Pilzsoße darüber verteilen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd 200 °C) ca. 15 Minuten überbacken. 

    Insgesamt seit Ihr so 90 Minuten zugangen. Ist zwar lange find ich aber es lohnt sich. ^^ 


    Samstag, 5. Juli 2014

    Streuseltaler

    Mein Freund und ich essen liebend gerne Streuseltaler. Die haben uns schon immer geschmeckt. Gestern habe ich sie zum ersten Mal selbst gemacht. Sie gehen eigentlich relativ zügig, hinterher muss man nur warten bis sie vollständig abgekühlt sind um dann den Puderzuckerguss darüber zu träufeln. Das ist die einzige Wartezeit die Ihr habt. Das Rezept habe ich mal wieder von www.lecker.de

    4 große Streuseltaler

    Die einzige Änderung die ich vorgenommen habe ist die Wahl der Konfitüre. Im Originalrezept wird Johannisbeer-Konfitüre genommen. Ich habe allerdings zwei Streuseltaler mit dem Erdbeer-Prosecco-Aufstrich und zwei mit dem Aprikosen-Brotaufstrich belegt. Dazu hat man ja schließlich den eigenen Vorrat ;)


    Zutaten:
    • 250 g Butter
    • 350 g + 2 EL + 300 g Mehl
    • 175 g + 75 g Zucker
    • 2 Päckchen Vanillinzucker
    • Salz
    • 175 g Magerquark
    • 6 EL Milch
    • 6 EL Öl
    • 1 Ei (M)
    • 1 Paket Backpulver
    • 340 ml Konfitüre nach Wahl
    • 100 g Puderzucker
    • 1 EL Zitronensaft



    Zubereitung:
    • Die Butter bei schwacher Hitze schmelzen. 350 g Mehl, 175 g Zucker, 1 Paket Vanillinzucker und eine Prise Salz mischen. Die flüssige Butter zugießen, dabei mit dem Handrührgerät zu Streuseln verkneten. 2 EL Mehl daraufstreuen und durchschütteln. 
    • Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Quark, Milch, Öl, Ei, 75 g Zucker, 1 Paket Vanillinzucker und eine Prise Salz mit dem Schneebesen verrühren. 300 g Mehl und Backpulver mischen und mit dem Knethaken des Handrührgerätes darunterkneten. Teig in 4 Stücke teilen, je auf etwas Mehl zum Kreis (á 18 cm Durchmesser) ausrollen (ich fand den Teig zum sofortigen Verarbeiten etwas klebrig, aber wenn Ihr jedes Teigstück gut mit Mehl bestäubt klappt das auch mit dem ausrollen, was ich übrigens immer zwischen zwei Lagen Backpapier mache!)
    • Je zwei Kreise auf ein Blech legen und mit Konfitüre bestreichen. Streusel daraufstreuen, dabei zwischen den Fingern zerzupfen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd 200 °C) nacheinander 20 Minuten backen. Auskühlen lassen. Puderzucker, Zitronensaft und 1 EL heißes Wasser verrühren. Auf die Taler träufeln und trocknen lassen.
    • Zum Servieren in je 4-6 Stücke schneiden. 




    Donnerstag, 3. Juli 2014

    Erdbeer-Ananas-Konfitüre

    Dieses Rezept habe ich bei Dr.Oetker gefunden. Die Kombination aus Erdbeeren und Ananas fand ich ganz interessant. Und die Optik ist auch super ;) Zuerst wird die Erdbeerkonfitüre gekocht, dann die Ananaskonfitüre und beides einzeln eingeschichtet. Ihr solltet die Erdbeerkonfitüre wirklich mind. 35 min fest werden lassen. Wir haben das nicht gemacht, so sackte die Ananaskonfitüre noch etwas ein. Ist jetzt nicht so schlimm aber optisch würden dann die einzelnen Schichten besser zur Geltung kommen. 

    6 Gläser á 200 ml


     Zutaten:
    • 500 g Erdbeeren (vorbereitet gewogen)
    • 500 g Ananas (vorbereitet gewogen)
    • 1 Paket Dr. Oetker Extra Gelierzucker (2:1)

    Zubereitung:
    • Erdbeeren waschen, putzen und pürieren. 500 g abwiegen. Ananas schälen, den Strunk entfernen und in feine Stücke schneiden. Ebenfalls 500 g abwiegen.
    • Erdbeerkonfitüre: Erdbeeren in einen Kochtopf geben und mit 250 g Extra Gelierzucker gut verrühren. Unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und 3 Minuten sprudelnd und unter Rühren köcheln lassen. Die Gläser jeweils zur Hälfte damit füllen und mindestens 35 Minuten erkalten lassen (bitte wirklich dran halten!!)
    • Ananaskonfitüre: Die Konfitüre wie die Erdbeerkonfitüre mit 250 g Extra Gelierzucker zubereiten und vorsichtig in die Gläser füllen. Gläser fest verschließen und dekorieren. Konfitüre komplett erkalten lassen. 



    Dienstag, 1. Juli 2014

    Blaubeer-Kokos-Sahnetorte

    Diese Torte ist ebenfalls aus der aktuellen Sweet Dreams. Als ich das Bild gesehen habe wusste ich genau dass ich sie unbedingt backen musste. 
    Ich habe mir die Zubereitung auf zwei Tage aufgeteilt. Am ersten Tag den Boden backen, am zweiten Tag schneiden und füllen. Ich habe auch keine TK-Heidelbeeren sondern die aus dem Glas genommen, dann fiel die Wartezeit auch weg. Von daher ging es eigentlich recht zügig. 
    Und ich finde die Torte soooo hübsch - den Geschmackstest hat sie natürlich auch bestanden ;)
    Hier das Rezept, leicht abgewandelt, da ich einige Zutaten nicht zu Hause hatte.

    12 Stück


    Zutaten:

    Für den Biskuit:
    • 5 Eier (L)
    • 130 g Zucker
    • 1 P. Zitroback
    • ca. 3-4 Umdrehungen aus der Vanillemühle
    • Salz
    • 140 g Mehl
    • 15 g Stärke
    • 1 TL Backpulver

    Für die Blaubeerfüllung und Kokossahne:
    • 300 g Wald-Heidelbeeren (Glas)
    • 5 Blatt Gelatine
    • 350 g Apfelmus (Glas)j
    • 50 g Zucker
    • ca. 4-5 Umdrehungen aus der Vanillemühle
    • 550 g Sahne
    • 2 Pakete Sahnesteif
    • 65 g Kokosraspel
    • 50 ml Kokoscreme (Dose)

    Zubereitung:
    • Den Ofen auf 190 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eier trennen. Eiweiß mit 1 Prise Salz und 85 g Zucker steif schlagen. Beiseite stellen. In einer separaten (größeren) Schüssel das Eigelb zusammen mit 45 g Zucker, Zitronenschale und gemahlene Vanille (aus der Vanillemühle) hellcremig schlagen. Das Eiweiß auf den Eigelbschaum geben. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und in die Schüssel sieben. Alles per Hand mit Hilfe eines Teigschabers unterheben. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte 26er Springform füllen und glatt streichen. Ca. 25 Minuten backen (Stäbchenprobe). Herausnehmen und auskühlen lassen.
    • Beeren abtropfen lassen. Gelatine einweichen. Beeren mit Apfelmus, Zucker und gemahlener Vanille (aus der Vanillemühle) verrühren. Ich habe die Blaubeer-Apfelmus-Masse kurz durchpüriert, so erhaltet Ihr die schöne lila Farbe.  Die Gelatine ausdrücken, auflösen, 3 EL Beerenmasse einrühren und unter die Fruchtmasse ziehen. 350 g Sahne mit Sahnesteif steif schlagen. 50 g Kokosraspel und Kokosmilch unterschlagen. 
    • Den Boden waagerecht halbieren. Den unteren Boden mit einem Tortenring umschließen. Kokossahne aufstreichen, kühlen und fest werden lassen. Die Hälfte des Fruchtkompotts auf die Kokossahne streichen, den zweiten Boden auflegen und mit dem restlichen Fruchtkompott bestreichen. Torte mindestens 3 Stunden kühlen. Den Rest Sahne steif schlagen, Tortenrand damit einstreichen und Tuffs auf die Oberfläche spritzen. Die restlichen Kokosraspel dekorativ auf der Torte verteilen. 

    Zugegeben, es sieht viel aus. Aber aufgeteilt auf zwei Tage fand ich es gar nicht so schlimm. Vorallem ist man dann auch nicht so ungeduldig bis der Kuchen endlich abgekühlt ist. ^^